VdK Vohenstrauß
Rathaus braucht Aufzug

VdK-Vorsitzender Erich Völkl (hinten, Dritter von rechts) bezeichnete die Geehrten als "Säulen des Verbands". Ohne sie gäbe es den Ortsverband nicht. Bild: dob
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Vohenstrauß
21.04.2016
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Barrierefreiheit ist eines der großen Themen, um das sich der VdK Vohenstrauß seit langem kümmert. Jetzt kommt es auch beim Landesverband ins Programm.

Altenstadt. Kreisvorsitzender Josef Rewitzer aus Pleystein fand, dass es dafür längst Zeit wurde. Wahrscheinlich könne so mancher Bürgermeister seine Forderungen, die er gebetsmühlenartig vorträgt, schon nicht mehr hören, vermutete er. In der Mitgliederversammlung im Gasthof "Schloßwirt" legte er dennoch wieder einmal den Finger in offene Wunden.

Mehrere Anträge


"Barrieren behindern den Menschen" und "Es sollte keine Einschränkungen durch Einschränkungen ergeben" forderte er. Zwei Drittel der bayerischen Bahnhöfe sind nicht barrierefrei und auch Weiden muss noch mindestens bis 2018 warten, bis ein Aufzug in das Bahnhofsgebäude eingebaut werde. Das gleiche Bild ergebe sich bei vielen Arztpraxen. Hoffnung keimt in Vohenstrauß auf, denn Bürgermeister Andreas Wutzlhofer bemüht sich um den Einbau eines Aufzugs im Rathaus. Der VdK-Ortsverband hatte dies vor längerem beantragt. Die Stadt versuche, über das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) an ein Sondervermögen zu kommen. Die Kommune hatte zwei Anträge für die energetische Sanierung des Rathauses und die Barrierefreiheit gestellt. Der für den Aufzug zuerst ins Auge gefasste Neben-Treppenaufgang werde wahrscheinlich wegen des fehlenden Fluchtwegs für den Saal im zweiten Stock nicht zu verwirklichen sein. Mit Fachleuten wolle der Bürgermeister aber weiter prüfen, welche Möglichkeiten gegeben sind, das Vorhaben zu verwirklichen.

Auf gutem Weg


Der 450 Mitglieder starke Ortsverband sei sehr erfolgreich in seinem Bemühen um soziale Gerechtigkeit, lobte das Stadtoberhaupt. Beim erfolgten VdK-Check mit einem Rollstuhlfahrer sei deutlich geworden, dass sich die Stadt bei Gehweg- und Straßenmaßnahmen bereits auf einem guten Weg befinde, Barrierefreiheit zu schaffen. Vorsitzender Erich Völkl erinnerte an die vielen Veranstaltungen und Fahrten. Für das laufende Jahr sind schon wieder etliche Termine anberaumt. bei der nur ein Mitglied zahle und die Begleitung umsonst genießen könne. Sigrid Jungnickel legte den Kassenbericht offen.

Ausgezeichnete MitgliederIn der Mitgliederversammlung ehrte Vorsitzender Erich Völkl treue Mitglieder. Urkunden und Treuezeichen in Gold mit Zahl erhielten für 30 Jahre Rosina Malzer, Emma Vitzthum, Josef Bauer, Dr. Heinrich Gref, Johann Kirchberger und Siegfried Schober.

Die Kreisverbandsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt und VdK-Vorstandsmitglied Karin Gesierich ehrte Völkl, der ebenfalls seit 30 Jahren im Ortsverband tätig ist. Gold für 25 Jahre gab es für Barbara Balk, Johannes Baierl, Reinhold Eiberweiser und Hans Woppmann. 20 Jahre: Marianne Hilburger, Karin Kleber, Eva Rögner, Marie-Luise Schmidberger, Alfons Hausner, Dieter Höllerer und Gerhard Wildenauer.

Das silberne Abzeichen überreichte Völkl für 10 Jahre an Sonja Bayerl, Margit Hartwig, Inge Kopp, Christine Kummer, Tabea Peischl, Ursula Stahl, Brigitte Süss, Rita Wildenauer, Tanja Witt, Josef Bäumler, Josef Feneis und Thomas Hentschel. Weiter an Robert Huber, Alfred Kaltenecker, Christof Maier, Robert Meckl, Christof Müssig, Anselm Peischl, Alois Pelzl, Gerhard Reinl, Christian Rothe, Andreas Scheck, Isidor Schönberger und Erich Schultes.

Drei zusätzliche Ehrungen hatte der Vorsitzende für Ehrenamtliche, die sich seit Jahren besonders engagieren. Marga Kleber erhielt eine Ehrennadel für 5 Jahre , Josef Bodensteiner und Helmut Janker für jeweils 10 Jahre Einsatz. (dob)
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