Viele Gratulanten lassen Adrian Arthur Senger hochleben
„Wolkenmaler“ ist 90

Adrian Arthur Senger feierte am Freitag 90. Geburtstag. In der Obhut seiner Töchter Gabriele (links) und Bettina (rechts) fühlt sich der Jubilar sichtlich wohl. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
30.05.2016
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Für Gabriele Senger-Peischl, Ehefrau des evangelischen Pfarrers Peter Peischl, war der 90. Geburtstag ihres Vaters Adrian Arthur Senger am Freitag aufregender als für den Jubilar. Denn er weiß sich in der Obhut seiner Tochter bestens geborgen. Zur Jubelfeier im Gemeindehaus am Samstag kamen viele Gäste. Auch neun Enkel und drei Urenkel gratulierten.

Nicht nur Stadtoberhaupt Andreas Wutzlhofer schaute vorbei, sondern auch der Rathauschef von Schwarzenbach an der Saale, Hans-Peter Baumann. Er gratulierte seinem ehemaligen Bürger und Kulturpreisträger. Bis 2010 lebte Senger noch dort im Elternhaus seiner Ehefrau, die drei Jahre zuvor gestorben war. Senger wurde am 27. Mai 1926 in Maidbronn bei Würzburg geboren. Nach der Volksschule bekam er eine Lehrstelle bei der Firma Menna in Würzburg und ließ sich zum Kirchenmaler und Restaurator ausbilden. Nach dem Kriegsdienst bewarb er sich an der Akademie der bildenden Künste in München, danach war er als Grafiker für verschiedene Firmen und Verlage tätig. Bei Giesecke & Devrient begann Senger mit der Wertpapiergrafik und ließ sich 1959 nach Mailand vermitteln.

1961 heiratete er Lore Fickert und zog mit ihr nach Carnate. 1963 wurde Gabriele und ein Jahr später Bettina geboren. Zum Familienkreis gehört auch ein vorehelicher Sohn. 1971 erfolgte der Umzug nach Schwarzenbach an der Saale. Als freischaffender Maler und Grafiker machte sich Senger zunächst selbstständig. Bis heute ist er auch als "Wolkenmaler" bekannt. Im 14-tägigen Wechsel pflegen Senger-Peischl im Vohenstraußer Pfarrhaus und Bettina Senger in Utting am Ammersee ihren Vater.
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