Vohenstraußer Faschingsverein
„Närrische 44“ im Fokus

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Vohenstrauß
29.05.2016
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"Der VFV ist einer der umtriebigsten Vereine schlechthin in der Stadt und darüber hinaus." Vorsitzender Gerald Grosser weiß, wovon er spricht.

Zusätzlich zum Jahresgeschehen komme die Verantwortung für die Stadthalle. "Durch vielfältige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten ist die Stadthalle auf dem Weg einen tollen neuen und modernen Look zu erhalten", sagte Grosser in der Jahreshauptversammlung.

Jubiläumsjahr 2017


Präsident und Faschingsprinz Tobias Plödt übernahm den Rückblick auf eine mit vielen Terminen gespickte Saison. "Bald geht es los mit dem Jubiläumsjahr, wenn unser Verein die närrische 44 feiert. Gespannt dürfen alle sein, wie das Motto lauten, welche Musik zur Auswahl kommen und wie das Bühnenbild ausschauen wird." Die Vorbereitungen für den ostbayerischen Faschingszug laufen zudem bereits seit zwei Jahren "auf Hochtouren".

Den Rechenschaftsbericht zur über 40 Jahre alten Stadthalle übernahm Grosser, der auf die "kräftigen Sanierungsarbeiten" einging. Mehrere Tausend Euro und viele Stunden Eigenleistungen habe der Verein zudem in die Schreinerarbeiten zum Neubau der Theke im großen Saal mit Hilfe der Stadt investiert. Es gebe auch 400 neue Stühle. 80 Tische seien zudem bei den Werkstätten des Heilpädagogischen Zentrums Irchenrieth bestellt.

Weiter resümierte der Vereinschef: "Viele, viele Arbeitsstunden wurden ehrenamtlich für die verschiedenen Veranstaltungen und natürlich für die Sanierungsmaßnahmen aufgebracht. Im Einzelnen kann man diese sicher nicht mehr zählen, aber sie liegen weit über der 1000er Grenze." Im Zuge der Sanierung habe es noch weitere Arbeiten gegeben, ergänzte Stellvertreterin Katja Ring. So wäre nicht nur daran gearbeitet worden, für die Gäste ein schönes Bild der Stadthalle zu schaffen, sondern die Garden hätten auch ihre Umkleiden hergerichtet, vieles neu gestrichen und auf Vordermann gebracht.

Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Michaela Wührl war derart aktuell, dass sogar die Daten der laufenden Woche enthalten waren. Zum neuen Sparbuch bei der Volksbank erklärte der Vorsitzende die Hintergründe. "Wir müssen etwas Geld auf der Seite haben, wir haben schließlich einiges an Technik in der Stadthalle verbaut." Und zusätzlich sagte Grosser: "Zur Deckung der Fixkosten brauchen wir noch einige gute Veranstaltungen. Um im Jubiläumsfasching dementsprechend ein bisschen mehr bieten zu können, als die x-te Umarbeitung von Kostümen aus dem Fundus, wie zuletzt."

Stadt "gerne mit im Boot"


Zweiter Bürgermeister Uli Münchmeier dankte für die "tollen Auftritte aller Garde und die Präsentation eines hervorragenden Faschings über die Grenzen der Stadt hinaus". In Sachen Stadthalle signalisierte Münchmeier ein offenes Ohr für Wünsche oder Anregungen. Unterstützung aus dem Stadtrat, durch den Bauhof und finanziell durch die Stadt sicherte er für den Faschingszug 2017 zu, denn: "So etwas kommt nur alle 30 oder gar 40 Jahr vor. Da sind wir gerne mit im Boot."
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