Kennametal ehrt Mitarbeiter
1375 Jahre im Unternehmen

Mehr als 40 der insgesamt 63 Mitarbeiter, die Kennametal für ihre langjährige Zugehörigkeit ehrte, waren im Betrieb anwesend und das trotz unterschiedlicher Schichtmodelle und beginnender Urlaubszeit. Diese Tatsache unterstreicht den ungeheuren Zusammenhalt in der Firma. Unter den Geehrten befand sich auch der stellvertretende Werkleiter Josef Braun aus Oberlind (mittlere Reihe, Zweiter von rechts). Bild: dob
Wirtschaft
Vohenstrauß
14.07.2016
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Kennametal-Personalmanagerin Stefanie Steinmetz hat zwei Lieblingstermine in ihrem Jahreskalender stehen. Einer davon war am Montagmittag.

Zum einen nannte sie den Ausbildungsbeginn der jungen Menschen, die stets mit einem unfassbaren Wissenshunger, Neugier und Spaß in den Augen im Unternehmen antreten. Zum anderen erwähnte die Personalmanagerin die regelmäßigen Jubilar-Ehrungen treuer Mitarbeiter. Und dieser Termin stand am Montag an.

"Jemandem Danke zu sagen, ist in unserer heutigen Zeit leider nicht immer selbstverständlich. Doch genau aus diesem Grund wird heute bei uns gefeiert", erklärte Steinmetz in der Kantine des Kennametal-Werks. Insgesamt 1375 Jahre bringen sich die Geehrten am Vohenstraußer Standort ein. Eine bemerkenswerte Zahl, wenn man bedenke, dass 1985 der Startschuss im Braunetsriether Weg mit 27 Mitarbeitern nach der Schließung des Grundig-Werks fiel, blickte Steinmetz zurück. Sie übernahm die Ehrung in Stellvertretung des bisherigen Werkleiters Thomas Reindl, nachdem der stellvertretende Werkleiter Josef Braun selbst unter den Jubilaren war.

Bestens aufgestellt


"Wir wissen alle, dass sich unser Unternehmen wie auch die Mitarbeiter einem ständigen Wandel unterziehen müssen, um die Firmenbeständigkeit, die nicht selbstverständlich ist, aufrechterhalten zu können", sagte die Personalmangerin. Dank der herausragenden Kollegen war sich Steinmetz aber sicher, dass das Werk für die Zukunft bestens aufgestellt ist.

Im neuen Ausbildungsjahr kamen erneut vier junge Leute in den Betrieb. Vor allem die Offenheit in den Gesprächen und die Freude an der gemeinsamen Arbeit schätze sie ganz besonders. Die Verbundenheit zu Kennametal am Standort schweiße zusammen.

Insgesamt standen in diesem Jahr 63 Mitarbeiter für eine Ehrung an, von denen über 40 trotz der angehenden Urlaubszeit und der unterschiedlichen Schichtmodelle bei der Feierstunde anwesend waren. Es sind gerade die langjährigen Mitarbeiter, die dem Unternehmen auch in weniger guten Zeiten unermüdlich zur Seite standen und stehen.

"Sie sind nicht nur das höchste Gut des Unternehmens. Wir sind uns auch bewusst, dass nur ihr Einsatz und ihre Verbundenheit das Unternehmen nach vorne bringt und so der Erfolg des weltweit operierenden Kennametal-Konzerns gesichert wird", betonte Steinmetz. Für die Jubilare, die seit 25 und 40 Jahren im Betrieb sind, werde zusätzlich ein Rahmenprogramm im Schloss Thurn in Heroldsbach organisiert, stellte sie in Aussicht.

Voller Stolz war auch Betriebsratsvorsitzender Markus Baierl bei der Ehrung anwesend, denn immerhin 27 Jubilare sind noch vom Gründungsjahr im Betrieb. 7 davon arbeiteten schon bei der Vorgängerfirma Grundig an diesem Ort. Baierl hob vor allem Manfred Wilhelm, der für 35 Jahre geehrt wurde, hervor. Allerdings leistete er die ersten Jahre im Schwesterbetrieb Nabburg ab.

Seele des Betriebs


Für die Firma seien die Kennzahlen, Ziele und Maschinen wichtig, doch die Mitarbeiter stellen die Seele des Betriebs dar. "Die besten Mitarbeiter einstellen und zu halten", diesen Slogan habe sich Kennametal seit jeher verschrieben und Wort gehalten. Seitens des Betriebsrates überbrachte auch Baierl an die Geehrten die besten Glückwünsche. Nachdem Wilhelm für 35 Jahre geehrt war, folgten 27 Mitarbeiter mit 30 Jahren. 25 Jahre (4 Mitarbeiter), 20 Jahre (5) 15 Jahre (18), 10 Jahre (4), 5 Jahre (4). (Im Blickpunkt)

Wir wissen alle, dass sich unser Unternehmen wie auch die Mitarbeiter einem ständigen Wandel unterziehen müssen, um die Firmenbeständigkeit, die nicht selbstverständlich ist, aufrechterhalten zu können.Personalmanagerin Stefanie Steinmetz
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