Neue Wohnanlage mit Blick auf Schloss Friedrichsburg geplant
„Exklusives Wohngefühl“

Beim Immobilienabend der Raiffeisenbank erfuhren die Zuhörer alle Details über die neue Wohnanlage zwischen der Waidhauser Straße und "An den Eichen". Repro: dob
Wirtschaft
Vohenstrauß
28.04.2016
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Wer über den Dächern von Vohenstrauß und mit Blick auf Schloss Friedrichsburg wohnen will, hat bald Gelegenheit dazu. Denn zwischen der Waidhauser Straße und "An den Eichen" entsteht eine neue Wohnanlage mit zwei Häusern.

Die Bewohner können ihre Fahrzeuge in einer Tiefgarage parken. Das ist in reinen Wohnanlagen in der Pfalzgrafenstadt sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal. Das Neubauprojekt entsteht auf dem Grundstück neben dem früheren Polizeiinspektionsgebäude. Das "Werk"-Haus wird abgerissen.

Gegenüber Friedrichsburg


Rainer Wolfrath von der gleichnamigen Baufirma in Roggenstein hat das Grundstück erworben und will darauf sein selbst geplantes Vorhaben verwirklichen. Beim Raiffeisen-Immobilienabend im großen Saal stellte er die Objekte vor.

Eingebettet in einen großen Grünbereich werden die beiden Wohnhäuser gleich gegenüber der Friedrichsburg schräg hintereinander versetzt errichtet. Über den großzügig zugeschnittenen Vorplatz erfolgt die Zufahrt zu den 16 Stellplätzen und zur Tiefgarageneinfahrt (ebenfalls 16 Stellplätze) über die Waidhauser Straße. Im mit viel Grün angelegten Areal entstehe eine Garten- und Innenhofatmosphäre. Vor allem die Nähe zur Innenstadt, dem Ärztehaus oder zu den Schulen und Einkaufsmärkten wertete Wolfrath als Vorteil.

Pro Wohnhaus sind acht Eigentumswohneinheiten mit unterschiedlichen Größen geplant, vom kleinen Zwei-Personen-Haushalt (71 Quadratmeter) bis hin zum Quartier für eine Familie mit zwei Kindern (115 Quadratmeter). Die Einteilung von Erd- und erstem Obergeschoss unterscheidet sich lediglich durch Terrasse und Balkon. In den jeweils zwei Dachgeschosswohnungen plant Wolfrath eine je knapp 20 Quadratmeter große Dachterrasse ein. "Rückzugsmöglichkeiten im Außenbereich über den Dächern der Stadt sind etwas besonderes", sagte Wolfrath. Gerade die Wohnungen unter dem Dach würden ein "exklusives Wohngefühl" verleihen.

Teilweise sind die Wohnungen barrierefrei. Ausgestattet sind sie mit Fußbodenheizung und dreifach verglasten Fensteranlagen im Wohnbereich. Gebaut werden die Häuser als KfW-Effizienzhaus 55. Der angestrebte Energieverbrauch wird weniger als 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr betragen, erklärte der Investor. Wärme kommt von einer Pelletheizung im Keller.

Ab 192 568 Euro


Wolfrath legt Wert auf eine hervorragend gedämmte Außenhülle und baut die Häuser mit Ziegelwänden mit einer Wandstärke. Keinesfalls komme Styropor an die Außenwand. Die Kosten für Wohnung, Stellplatz, Tiefgaragenplatz und Garten reichen von 192 568 Euro bis 319 146 Euro.

Ansprechpartner für die Wohnanlage ist VR-Baufinanzierungsspezialist Andreas Karl von der Raiffeisenbank, der über die staatlichen Förderungen der eigenen vier Wände und über die möglichen Fördertöpfe beim Kauf einer Immobilie informierte. Für alle Teilnehmer eröffnete Karl einen zusätzlichen Bonus von 0,1 Prozent Zinsrabatt im ersten Vertragsjahr für die an diesem Abend vorgestellten KfW-Programme. Außerdem stellte er einen Finanzierungsplan für den Kauf einer 91 Quadratmeter großen Eigentumswohnung im vorgestellten Projekt auf.

Wirtschaftlichkeit von BatteriespeichernVorstandsvorsitzender Karl Völkl war überwältigt vom großen Ansturm beim Raiffeisen-Immobilienabend. Dort referierte auch Diplom-Ingenieur (FH) Matthias Rösch, Geschäftsführer der Energieagentur für die Region Nordoberpfalz, zum Thema "Welche Heizsysteme sind in Zeiten der Energieeinsparverordnung 2016 zeitgemäß".

Auf viel Interesse stieß die "Marktentwicklung und Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern", die Marco Schmidt von der Pfenning-Elektroanlagen GmbH unter die Lupe nahm. Der ehemalige Braunetsriether, der in Ochsenfurt in der Geschäftsfeldentwicklung und Vertriebsleitung tätig ist, wollte Impulse zum Batteriespeicher geben, denn "Zukunft heißt Speicher".

Vor allem schuf er den Zuhörern einen Anreiz, sich mit der Technik zu beschäftigen. Eigenstromproduktion lohne sich, und die Eigenverbrauchoptimierung mit Batteriespeichern werde zunehmend wirtschaftlicher.

Außerdem stellte er Stromspeicher für das erste energieautarke Neun-Familienhaus ohne Gas- und Stromanschluss vor. Dieses Projekt habe so eingeschlagen, dass bereits weitere Häuser geplant sind. Die gesamte Energie werde dafür aus der Sonne bezogen und in den unterschiedlichsten Speicherformen über das gesamte Jahr verteilt nutzbar gemacht. (dob)
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