Zwölf Jahre lang führte Gerhard Ludwig (68) das IHK-Gremium Weiden
Heikle und brennende Themen

Beste Wünsche gab Gerhard Ludwig seinem Nachfolger Bernd Fürbringer mit auf den Weg (von links). Neu im Vorstand ist Cornelia Gebell, rechts Gremiums-Geschäftsführer Florian Rieder. Bild: cf
Wirtschaft
Vohenstrauß
18.02.2016
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Vohenstrauß/Weiden. Zwölf Jahre lang führte Gerhard Ludwig (68) das IHK-Gremium Weiden. Die wirtschaftliche Interessensvertretung der Nordoberpfalz wählte Bernd Fürbringer (51) zum Nachfolger. Die erste Sitzung in diesem Jahr führte zu weiteren Änderungen.

Die Mitglieder vertrauen auf Cornelia Gebell als neues Vorstandsmitglied. Bernd Fürbringer, Geschäftsführer der Baufirma Kassecker in Waldsassen, will mit den jährlich vier Sitzungen verstärkt in die Fläche gehen. Den Anfang machte am Dienstagnachmittag Vohenstrauß, wo das Gremium im Rathaus tagte.

Diese Auswärtstermine verbinden sich mit interessanten Betriebsbesichtigungen, so bei der Firma Lukas Anlagenbau und der Firma Grießl Raum + Design in Vohenstrauß. Die Inhaber Werner und Elisabeth Lukas sowie Marianne und Peter Grießl erläuterten den Werdegang ihrer Unternehmen. Die weiteren Gremiumssitzungen 2016 sind in Erbendorf und Waldsassen (Kreis Tirschenreuth) sowie im Bereich Schwandorf geplant.Fürbringer will außerdem den Kontakt mit der IHK Oberfranken weiter pflegen und selbstredend "bei der Interessensvertretung für Industrie und Handel in den politischen Raum hinein wirken".

Im Gespräch mit unserer Zeitung umriss der Geschäftsführer des IHK-Gremiums Weiden, Florian Rieder, die inhaltlichen Schwerpunkte in den kommenden Monaten.

Regionale Bildungspolitik : Weil die "Not" an qualifizierten Fachkräften in zahlreichen Branchen der Nordoberpfalz immer drängender wird, soll rasch für die Ausbildung der tatsächliche Bedarf der Unternehmen ermittelt werden.

Regionales Image: Hier setzt die Wirtschaft stark auf den Gesundheitstourismus im Zusammenwirken mit den Heilbädern in der Nordoberpfalz und im südlichen Oberfranken. Florian Rieder: "Unsere Region muss nach außen greifbar werden."

Geplante Stromtrassen : An oberster Stelle stehen für die heimische Wirtschaft "Versorgungssicherheit, wettbewerbsfähige Preise und Umweltfreundlichkeit". Das Thema wird intern als "heikel" gewertet, von einer einheitlichen Meinungsbildung könne noch nicht die Rede sein.

Einzelhandel: Wie gelingt eine erfolgreiche Verknüpfung der stationären Geschäfte mit Online-Shopping?

Breiten Raum nahm die Standortumfrage ein, an der sich 189 Unternehmen aus der Nordoberpfalz beteiligten (Bericht folgt) .
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