Automobilzulieferer besetzt alle Ausbildungsstellen problemlos - Einer der fünf größten ...
Novem bei jungen Leuten weiter gefragt

Janine Kiesl (von rechts), Personalreferentin und verantwortlich für Ausbildung, Claudia Bahmann, Leitung Personal, Jürgen Lautner, Personalreferent und verantwortlich für das Duale Studium (Vierter von rechts), Günter Brenner, Vorsitzender der Geschäftsführung (Achter von rechts) und Karl Murr von der Werkleitung novem Vorbach (links) begrüßten die neuen Auszubildenden. Bild: ilt
Lokales
Vorbach
03.09.2015
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Für 17 junge Menschen begann mit dem neuen Monat auch ein neuer Lebensabschnitt: Sie starteten am Dienstag ihre Ausbildung beim Vorbacher Automobilzulieferer Novem. Geschäftsführer Günter Brenner, Personalverantwortliche Claudia Bahmann und Werkleiter Karl Murr begrüßten die neuen Azubis.

Die Novem-Gruppe ist eine der fünf größten Arbeitgeber im Landkreis. Von Bewerbermangel spürt der Betrieb nichts. Die Chancen, die das Unternehmen bietet sind gefragt: neben klassischer Ausbildung auch das Duale Studium. Für die Ausbildung zum Bachelor of Engineering in den Studiengängen Holztechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre ist die Duale Hochschule Mosbach in Baden-Württemberg (DHBW) Partner der Firma. Seit einigen Jahren bietet Novem auch den Bachelor of Engineering Kunststofftechnik an. Hier ist die Berufsakademie in Eisenach/Thüringen mit im Boot. Neu im Programm ist der Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie in Gera/Thüringen. Aktuell durchlaufen 49 Mitarbeiter Ausbildung und Studium.

"Wir sind stolz, dass Sie unser Unternehmen gewählt haben", betonte Brenner bei der Begrüßung. Stehe doch durch die globale Präsenz der Unternehmensgruppe den jungen Menschen auch eine Karriere in Amerika oder Asien offen. Die Automobilbranche sei immer spannend, sagte Brenner. "Wir geben die Möglichkeit für eine solide Karrierebasis", die Chancen auf Übernahme nach der Ausbildung seien sehr hoch. Claudia Bahmann freute sich im Besonderen, dass alle Stellen besetzt sind und dass immer mehr Frauen technische Berufe wählen. Der Zuspruch sei ein Zeichen, dass der Betrieb in der Region attraktiver Arbeitgeber ist.

Nach der Begrüßung übernahmen die Paten die Azubis. Die "Neuen" sollen von Anfang an das Gefühl der Zugehörigkeit entwickeln. Die Schulung "Richtiges Verhalten in der Arbeitswelt" sollte die tägliche Benimm-Herausforderung in der Geschäftswelt erklären. Die Kennenlernphase rundet ein Tagesausflug in die Fränkische Schweiz ab.

Für das Duale Studium Maschinenbau haben sich entschieden Manuel Arnold aus Pottenstein und Alexander Kraft aus Pegnitz. Philipp Hümmer, ebenfalls aus Pegnitz, entschied sich für die Wirtschaftsinformatik und Christoph Vogel aus Speichersdorf für die Kunststofftechnik. Wirtschaftsingenieurwesen studiert Alexander Roßner aus Pegnitz, Fabian Neuner aus Betzenstein entschied sich für den Bachelor of Arts.

Auch die Ausbildungsberufe fanden große Zustimmung. So starten Sandy Hesse aus Vorbach, Andrea Jantke aus Speichersdorf und Franziska Biersack aus Neustadt am Kulm ihre Ausbildung zur Industriekauffrau. Alexander Kasper aus Grafenwöhr hat sich für die Ausbildung zum Elektriker entschieden.

Den Schreinerberuf wählten Christoph Uschold aus Vohenstrauß und Julia Bayer aus Kemnath. Verfahrensmechaniker wird Julian Meyer, Mechatroniker Christoph Hagn und Industriemechaniker Johannes Froß. Alle drei sind aus Speichersdorf. Marco Zitzmann aus Pegnitz startet die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik und Nicolas Deubzer aus Kirchenpingarten die Ausbildung zum Informatikkaufmann.
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