Effizient, funktional, elegant

Geschäftsführer Dr. Johannes Burtscher hieß zahlreiche Gäste zur offiziellen Eröffnung des neuen Bürogebäudes der Firma Novem in Vorbach willkommen. Bild: stg
Lokales
Vorbach
26.05.2015
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Was lange währt, wird endlich gut: Etwa zehn Jahre gab es bei Novem Überlegungen für einen Büro-Neubau in Vorbach. Dann ging es ganz schnell: Im Oktober 2014 erfolgte der Spatenstich, und am Freitag bekam das Gebäude den kirchlichen Segen.

"Die Einweihung dieses Hauses ist ein wahrhaft historischer Augenblick für Novem", sagte -Geschäftsführer Dr. Johannes Burtscher beim Festakt. Nach mehreren Anläufen zum Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes habe man im Vorjahr dieses Projekt begonnen und sich entschieden, das Gebäude in Modulbauweise zu errichten. "Es sollte ein Höchstmaß an Effizienz und Funktionalität bieten, aber doch mit schlichter Eleganz bestechen."

Wie selbstverständlich

Nach den Vorstellungen des Unternehmens sollte sich das Gebäude wie selbstverständlich in das Firmengelände einfügen, was auch gelungen sei. Vom Spatenstich bis zum Einzug habe es sechs Monate gedauert. Investiert worden sei eine Summe von vier Millionen Euro. Auf der 2000 Quadratmeter großen Nutzfläche, verteilt auf drei Ebenen, sei Raum für 150 Arbeitsplätze. Integriert wurden auch Konferenz- und Besprechungsräume sowie ein sogenannter "Car-Showroom" mit Design-Werkstatt. Novem habe in den vergangenen drei Jahren eine dynamische Entwicklung genommen und sich als Weltmarktführer auf dem Zierteilemarkt etabliert, so der Geschäftsführer.

Trotz der wachsenden Internationalisierung habe das Unternehmen stets seine Identität als Traditionsunternehmen der Oberpfalz bewahrt. "Der Standort in Vorbach steht nicht nur für höchste Qualität in der Herstellung unserer Zierteile aus Echtholz, sondern ist auch der Mittelpunkt für die Entwicklung neuer Produkte und zukunftsweisender Trends." Unter dem Dach des neuen Gebäudes finden die Abteilungen "Design", "Programm Management" und "Einkauf" ihren Platz.

Motivierender Arbeitsplatz

Mit diesem Gebäude löse man nicht nur ein akutes Platzproblem, sondern das Unternehmen löse auch die Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern ein, ansprechende und motivierende Rahmenbedingungen bereitzustellen. Damit ende auch eine jahrelange Ära der Entflechtung von Abteilungen, die provisorisch in Containern oder anderen Betriebsstätten unter erschwerten Bedingungen gearbeitet hätten.

Den Bauablauf ließen die Architekten Dietmar Stiefler und Ulrich Seiler sowie Bernhard Winter vom beauftragten Modulbau-Unternehmen Kleusberg GmbH & Co. KG kurz Revue passieren. Glückwünsche zum Neubau überbrachten Stellvertretender Landrat Albert Nickl und der Vorbacher Bürgermeister Werner Roder. Die Segnung der Räumlichkeiten nahm Pater Adrian Kugler vor, im Anschluss führte Norbert Wilterius die Gäste durch das neue Gebäude und erläuterte die Abteilungen.
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