Ein 50-Jähriger auf Höhenflug

Lokales
Vorbach
23.01.2015
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Nach fast 25 Jahren gab es erstmals "schwarze" Zahlen, mit 484 Mitgliedern ist der höchste Stand seit Bestehen des Vereins erreicht und die sportlichen Leistungen stimmen ebenfalls: Nur Positives hörten die Mitglieder des FC Vorbach in der Hauptversammlung.

Der Rahmen stimmt für das 50. FC-Jubiläum in diesem Jahr. In zehn Sitzungen hat der Vereinsausschuss die Veranstaltungen geplant, informierte Vorsitzender Hans Wiesnet in seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung. Unter anderem wurden erste Gespräche zu den Jubiläumsfeierlichkeiten geführt. Zudem trafen sich die Nachwuchsbetreuer drei Mal.

"Verschiedene Veranstaltungen sorgten für erfreuliche finanzielle Ergebnisse", teilte der Vorsitzende mit und ging auf die Faschingsparty im Sportheim, die anstatt des Sportlerballes über die Bühne ging, den 23. Preisschafkopf, den Kinderfasching, das "Summer-Opening" und das "Summer-Closing" ein. Zudem erzielten die Helfer um die Sportheimwirte Christa und Gerhard Wilterius bei der fünftägigen Kirchweih einen finanziellen Bestwert in der Kasse.

Ehre für treue Frauen

Dank diverser Feierlichkeiten sei die Sportheimgaststätte gut ausgebucht gewesen, ebenso beim Gansessen im Dezember und beim Fischessen im Herbst. Beim Sommerfest der Damenriege seien vier Frauen für 30 Jahre Treue geehrt worden. Aber damit nicht genug: Wiesnet erinnerte auch an die Teilnahme am Kreistag des BFV und an zwei Ehrenamtstreffen in Hirschau, das eigene F-Jugendturnier an Pfingsten und den Besuch des DFB-Mobils. Bei einem Schnuppertraining für die Jahrgänge 2007, 2008 und 2009 seien sieben neue Spieler hinzugewonnen worden. Im März und April habe der FC der Firma Novem das Sportheim für einen Erste-Hilfe-Kurs zur Verfügung gestellt.

"Dass uns die finanzielle Förderung und Ausstattung des Nachwuchsbereiches weitestgehend abgenommen wird, ist ein Segen für den Verein", erklärte der Vorsitzende. Im vergangenen Jahr habe der FC vom Förderkreis 4800 Euro erhalten. Damit seien beispielsweise die Fahrtkosten der Betreuer und die Weihnachtsgeschenke für alle Nachwuchsspieler sowie Sportzubehör und -kleidung finanziert worden.

Digitale Anzeigetafel

Nicht zuletzt habe das Geld bei der Instandsetzung der Plätze und als Startgeld bei Turnieren Verwendung gefunden. Darüber hinaus habe der Förderkreis eine digitale Anzeigetafel spendiert. Hans Wiesnet bedankte sich auch im Namen der Eltern und Spieler stellvertretend herzlich bei Wolfgang Busch, dem Vorsitzenden des Förderkreises, für die stete Unterstützung.

Auch ins Sportheim und ins Sportgelände sei im vergangenen Jahr investiert worden. So seien eine zusätzliche Sicherung für den Strom im Küchenbereich eingebaut und deren Einrichtung teilweise erneuert worden. Für das Vertikutieren, Anliefern und Aufbringen von Humus sowie den Dünger auf den beiden Spielfeldern seien 4400 Euro ausgegeben worden, teilte der Vereinschef mit. Beim Stichwort Außenanlagen dankte Wiesnet besonders "Arbeitstier" Arno Friede, der fast täglich auf dem Sportgelände sei, um die Anlagen in Schuss zu halten.

Sportlich breit aufgestellt

"Seit einem Jahr vertreten Stephan Meier und Wolfgang Busch als aktive Schiedsrichter den FC im Fußballkreis. Sie ersparen dem Verein dadurch einen dreistelligen Betrag an Verbandsabgaben", würdigte der Vorsitzende die beiden Kameraden.

Seine Ausführungen schloss Wiesnet mit einem durchwegs positiven Fazit. Der Sportclub habe finanziell eines seiner erfolgreichsten Jahre hinter sich, und das trotz hoher Ausgaben. "In allen Altersklassen und Ortsteilen im Einzugsgebiet Oberbibrach, Vorbach und Schlammersdorf ist der FC gut vertreten", freute sich der Vereinsboss. Zudem sei der Mitgliederstand so hoch wie nie. Sportlich sei der FC hinsichtlich des Nachwuchses immer noch breit aufgestellt und auf keine Spielgemeinschaften angewiesen.
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