FC im Herzen und auf dem Krug

FC-Vorsitzender Hans Wiesnet (Zweiter von links) dankte im Namen des Vereins Gerhard Schneider (links) sowie Wolfgang Busch, Eduard Stopfer und Martin Biersack (Dritter bis Fünfter von links) für ihre Verdienste und ihre Treue. Bild: wmi
Lokales
Vorbach
24.01.2015
5
0

"25, 30 oder gar 40 Jahre Treue zu einem Verein sind in der heutigen Gesellschaft schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr." Umso größer war deshalb der Dank von FC-Vorsitzendem Hans Wiesnet an acht langjährige Mitglieder.

Rudi Gräbner und Ludwig Bayer wurden in der Jahreshauptversammlung für 25 Jahre Treue mit der silbernen Vereinsnadel, einer Vereinstasse und einer Urkunde ausgezeichnet. Martin Biersack erhielt für 30 Jahre eine Vereinsuhr sowie eine Urkunde.

Jeweils einen Vereinskrug und ebenfalls eine Urkunde händigte Wiesnet für stattliche 40 Jahre Zugehörigkeit an Alfons Kausler, Wolfgang Busch, Eduard Stopfer, Heinrich Schmid und Ernst Strasdat aus. Den Geehrten, die verhindert waren, würden die Auszeichnungen nachgereicht, versicherte der Vorsitzende. Die Ehrungen der Mitglieder der Damenriege seien traditionell bereits bei ihrem Sommerfest vorgenommen worden.

Doch eine Würdigung gab es noch: Gerhard Schneider aus Schlammersdorf blickt bereits auf acht Jahre Nachwuchsbetreuung zurück. 2006 habe er zunächst die Betreuung der E-Junioren und anschließend der D-Junioren übernommen, informierte Hans Wiesnet. Im Jahre 2009 sei er dann in den Mädchenbereich gewechselt und habe dort anfangs die jüngeren Mädchen im D-Jugend-Alter trainiert. Seit einem Jahr kümmere sich Schneider nun um die C-Juniorinnen.

In all den Jahren habe er neben der Vermittlung fußballerischer Fähigkeiten auch immer auf anständige Umgangsformen der ihm Anvertrauten geachtet, hob der Vorsitzende und Ehrenamtsbeauftragte hervor. "Dir darf ich - und das tue ich gerne - das Verbandsehrenzeichen des Bayerischen Fußballverbandes in Silber für mindestens achtjährige Jugendbetreuung überreichen."

Stellvertretender Bürgermeister Gerd Retzer überbrachte den Dank und die Grüße der Gemeinde. "Was wäre Vorbach ohne seinen größten Verein?", fragte er. Die Kommune sei stolz auf "ihren" Sportverein und zeige dies auch immer wieder durch finanzielle Unterstützung vor allem für den Nachwuchsbereich. "Wenn in einem Verein alles funktioniert, wird schnell vergessen, wie viel Arbeit von Verantwortlichen und Betreuern dafür investiert wird", bedauerte Gerd Retzer. Umso mehr gelte es, die selbstlose Arbeit zu honorieren.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.