Gemeinderat mit 7:6 Stimmen für zusätzliches Bauhof-Gebäude - Nein von der CSU
Knapp für neuen Lagerschuppen

Lokales
Vorbach
08.12.2014
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(stg) Der Lagerschuppen in Verlängerung des Bauhofgeländes in westlicher Richtung soll gebaut werden. Darauf hat sich denkbar knapp der Gemeinderat verständigt. Mit 7:6 Stimmen folgte das Gremium dem Vorschlag von Bürgermeister Werner Roder. Die CSU-Fraktion stimmte aus finanziellen Gründen wie auch allgemeinen Bedenken geschlossen gegen das Vorhaben.

Mit der Entscheidung ging einher, dass der bestehende Wertstoffcontainer auf den Grünstreifen östlich der Friedhofseinzäunung verlegt wird. Bürgermeister Roder hatte im Gremium für ein positives Votum für den Lagerschuppen-Neubau geworben. Der Bedarf für zusätzliche Lager- und Stellflächen sei nach wie vor vorhanden und habe sich durch das neue Fahrzeug für den Wasserwart sogar noch erhöht.

Platzbedarf vorhanden

Seiner Ansicht nach sei die Zeit beispielsweise für einen gemeinsamen Bauhof in der VG noch nicht reif, das sei für ihn das Fazit aus diesbezüglichen Gesprächen. Dadurch würden aber freiwillige Kooperationen nicht verhindert, die positive Synergieeffekte hätten. "Das ändert aber nichts am Platzbedarf in Vorbach", meinte Roder. Marga Kreuzer führte aus, dass die geplanten 60 000 Euro eine Menge Geld seien, die sie nicht mit vertreten könne. "Eventuell wäre doch auch ein Carport möglich", schlug Kreuzer mit der Hoffnung auf Kostensenkung vor. Auch für CSU-Fraktionssprecher Peter Stickling würde die Summe zum "falschen Zeitpunkt" investiert.

Einer eventuellen engen Kooperation der Bauhöfe beziehungsweise einem gemeinsamen Bauhof innerhalb der VG stand er positiv gegenüber. "Vertagen wir die Entscheidung ins nächste Jahr, sie ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig", forderte Stickling. In der Abstimmung über das Vorhaben folgte die FW-Fraktion geschlossen dem Bürgermeister.
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