Jahresrechnung 2013: Rücklagenstand nicht überbewerten
Eine Momentaufnahme

Lokales
Vorbach
06.03.2015
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Einen positiven Bericht trug Manfred Plößner, der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, in der Sitzung des Gemeinderats vor: Für das Haushaltsjahr 2013 bescheinigte er stellvertretend für das Gremium dem Bürgermeister und der Verwaltung eine einwandfreie Kassenführung.

Im Anschluss erinnerte Bürgermeister Werner Roder daran, dass das Ergebnis der Jahresrechnung im Wesentlichen durch den kommunalen Finanzausgleich bestimmt sei. Als Folge der Gewerbesteuer-Rückzahlung von etwa 1,25 Millionen Euro Ende 2011 habe die Gemeinde den Rekordwert von 861 000 Euro an Schlüsselzuweisungen erhalten und auch keine Kreisumlage entrichten müssen. Der Rücklagenstand 2013 von gut 1,2 Millionen Euro sei deshalb deutlich zu relativieren.

Roder erläuterte weiter, dass die hohen Schlüsselzuweisungen ein Jahr später zu einer Kreisumlage von 536 000 Euro führten. Dagegen seien die Schlüsselzuweisungen auf unter 164 000 Euro zurückgegangen. "Was ich deutlich machen will: Wer die finanzielle Situation einer Gemeinde beleuchtet, muss mindestens einen Zeitraum von drei Jahren anschauen."

Das gemeindliche Einvernehmen erteilten die Räte dem Bauantrag von Thomas Busch aus Oberbibrach auf Nutzungsänderung (Keller zu Heizraum) und Neubau eines Hackschnitzelbunkers und -lagers sowie eines Abstellraumes. Auch die Bauvorhaben von Albert Groher aus Vorbach (Errichtung zweier Getreidesilos) und Peter Schmidt (Errichtung eines Geräteraumes) stießen auf Zustimmung.
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