"Kaspar" in der heißen Phase

Carmen Traßl aus Speinshart führt auch diesmal beim "Kopfnuss"-Theater Regie. "Es macht unglaublichen Spaß", sagt die 50-Jährige über die Arbeit mit dem Ensemble. Bilder: stg (2)
Lokales
Vorbach
31.10.2014
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Die letzten Feinheiten werden noch einstudiert, aber im Grunde ist das Stück "aufführtauglich": Im Endspurt befinden sich die Proben für die Premiere von "Es ist Zeit, Kaspar. Rien ne va plus".

Unter der Regie von Carmen Traßl aus Speinshart probt das Ensemble des "Kopfnuss"-Theaters seit April jeden Freitag im Alten Schulhaus in Neustadt am Kulm für das Musiktheater. Premiere ist am Freitag, 7. November, um 20 Uhr im Gemeindezentrum Vorbach.

Grundlage ist der "Brandner Kaspar", der allerdings für die heutige Zeit angepasst und mit eigenen Texten und Liedern ergänzt wurde. "Das Stück geht in eine kabarettistisch-satirische Richtung", erläutert die Regisseurin.

Bereits 2007 hatte die Gruppe das Stück aufgeführt. Nun, sieben Jahre später, gibt es laut Traßl zahlreiche Änderungen: neue Szenen, neue Texte, neue Lieder, neue Instrumente. "Beispielsweise haben wir mehrstimmigen Chorgesang und eine Geige dabei", sagt die 50-Jährige.

Und darum geht es: Lucia und Petrus schließen eine Wette ab. "Will die Welt Frieden? Will sie ihn wirklich oder will sie in Sünden leben!" Während Petrus an die Menschen glaubt, zweifelt Lucia schwer. Wer von den beiden gewinnt die Wette? Oder gibt eine höhere Instanz den Ton an? Rund drei Stunden wird das 20-köpfige Ensemble Antworten zu geben.
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