Kosten sparen dank heller Köpfe

Durch den Umstieg auf LED-Leuchten spart sich die Gemeinde Vorbach jährlich bis zu 4000 Euro. Bürgermeister Werner Roder (Mitte) dankte dem Kommunalbetreuer Burkhard Butz (links) und Gerhard Schmerber (rechts) von der Bayernwerk AG sowie Kurt Schwarzbach von der Firma Schwarzbach und Wittmann aus Eschenbach für die Zusammenarbeit. Bild: edo
Lokales
Vorbach
14.09.2015
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39 Laternen in Ober- und Unterbibrach sowie Vorbach lassen die Straßen in neuem Licht erscheinen. Weil sich die Ortsteile von Vorbach für eine moderne LED-Technik aussprachen, kann die Gemeinde nun bis zu 4000 Euro pro Jahr sparen.

Aufeinmal fiel das Licht aus: Dass vor zwei Wochen unter anderem die Weinberg- und Weiherstraße in Oberbibrach mehrere Tage völlig im Dunkeln lagen, habe laut Kommunalbetreuer Burkhard Butz nichts mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED zu tun: "Ursache hierfür war ein Kabelschaden, der erst nach einigen Tagen ausfindig gemacht werden konnte." Die Umrüstung sei schon länger geplant gewesen.

Effizienter und günstiger

Eine bessere Energieeffizienz und somit geringere Kosten - das sind die Ziele des neuen Straßenbeleuchtungskonzepts. Im Auftrag der Gemeinde brachte das Bayernwerk in den Ortsteilen Ober- und Unterbibrach und Vorbach großflächig neue Leuchtaufsätze an. 39 Laternen in den Siedlungsstraßen statteten die Arbeiter mit LED-Technik aus, deren Lebensdauer mit zwölf bis 15 Jahren veranschlagt wird.

36 Leuchten entlang der Hauptstraßen erhielten Gelblicht- Aufsätze, ebenso drei weitere sogenannte gestalterische Leuchten. Zudem bekamen die Masten von der Firma Schwarzbach und Wittmann aus Eschenbach einen neuen Anstrich. Die Kosten belaufen sich auf etwa 36 000 Euro.

LED statt Quecksilber

"Der Gemeinderat hatte sich im Vorfeld ausführlich informiert und mehrere Alternativen geprüft", sagte Bürgermeister Werner Roder. Letztlich habe man sich für diese Lösung entschieden, auch mit Blick auf eine baldige Amortisation.

Der zuständige Kommunalbetreuer Burkhard Butz und Gerhard Schmerber vom Bayernwerk sehen große Vorteile durch die Neugestaltung. Aufgrund des geringeren Energieverbrauchs spare die Kommune bis zu 4000 Euro pro Jahr. Hintergrund für den Austausch sei auch eine EU-Richtlinie, wonach die bislang verwendeten Quecksilberdampf-Hochdrucklampen ab 2015 sukzessive durch effizientere Leuchtmittel wie LED-Leuchten, die ohne Schwermetall auskommen, ersetzt werden müssen.

Im Hinblick auf den Ausfall der Laternen vor zwei Wochen appellierte Butz an die Bürger, Störungen unverzüglich bei der Gemeinde oder direkt bei Bayernwerk zu melden: "Je eher wir Bescheid wissen, umso schneller kann der Schaden behoben werden." Dies mutet zwar wie eine Binsenweisheit an, aber die Erfahrung zeige, dass sich häufig niemand verantwortlich fühle.
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