Letzter Hermannshofer

Albert Bernhardt strahlte angesichts der vielen Gratulanten, die ihm zum 85. Geburtstag beste Wünsche aussprachen. Dritter Bürgermeister Gerd Retzer (von rechts) war ebenso darunter wie die Enkel Jeannette, Yannick, Tamara und (von links) Fabienne sowie Gattin Erna. Bild: fra
Lokales
Vorbach
21.01.2015
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Er ist an den Rollstuhl gebunden und muss seit Jahren zur Dialyse. Doch Albert Bernhardt lässt sich nicht unterkriegen. Gut gelaunt feierte er im Kreise seiner Familie 85. Geburtstag.

Der Jubilar ist offensichtlich der letzte lebende Hermannshofer: In dem Ort im heutigen Gebiet des Truppenübungsplatzes ist er 1930 geboren.

Die ersten Schuljahre verbrachte Albert Bernhardt im Nachbarort Pappenberg, bevor 1937/38 seine Heimat der Ausweitung des Truppenübungsplatzes zum Opfer fiel.

Die Familie zog deshalb nach Apfelbach, wo Vater Johann ihr ein neues Zuhause baute. Das Haus war das dritte Gebäude der Ortschaft - damit gehörten die Bernhardts ebenfalls zu den Gründungsfamilien von Apfelbach.

Seine Lehre absolvierte Albert Bernhardt bei der Firma Neukam in Eschenbach. Von 1960 bis 1985 war er dann bei der Firma Himola, ebenfalls in Eschenbach, beschäftigt. Viele Jahre war er zudem unter Bürgermeister Johann Hübner in Vorbach als Gemeindearbeiter tätig.

Seit 1973 wohnt Bernhardt mit seiner Frau Erna, mit der er seit 1969 verheiratet ist, in Vorbach. Der Ehe entstammen die beiden Kinder Horst und Sonja, die wiederum die Familie um die vier Enkel Tamara, Fabienne, Jeannette und Yannick bereicherten.

Eine schöne Unterhaltung sind für den Jubilar die volkstümlichen Musiksendungen im Fernsehen. Zum 85. Geburtstag überbrachte dritter Bürgermeister Gerd Retzer die Grüße der Gemeinde, Pater Adrian gratulierte für die Pfarrei.
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