Notverbund bereits nötig

Lokales
Vorbach
27.11.2015
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Die Notverbund-Leitung mit dem Wasserzweckverband Creußener Gruppe von Voita über Höflas nach Vorbach ist fertiggestellt. Damit ist in Sachen Trinkwasser seit kurzem Versorgungssicherheit für den Hauptort gegeben. Aber was passiert mit den übrigen Ortschaften im Wasserzweckverband Vorbacher Gruppe?

Die Diskussion darüber nahm in der Sitzung der Verbandsräte breiten Raum ein - auch vor dem Hintergrund, dass auf die neue Notverbund-Leitung sogar schon einmal zurückgegriffen wurde. Um die Versorgungssicherheit auch für die anderen Ortschaften zu gewährleisten, soll nun mit den Planungen für eine Ringleitung oder einen weiteren Notverbund - etwa mit dem Zweckverband Seitenthaler Gruppe - begonnen werden.

Zu wenig Rücklagen

Uneinigkeit herrschte im Gremium darüber, welche der beiden Alternativen sinnvoll ist. Einig waren sich die Räte dagegen, dass an einer zweiten Sicherungsmaßnahme für die übrigen Ortschaften im Zweckverband kein Weg vorbeiführe - eine solche aber mit den aktuellen Rücklagen nicht finanzierbar sei.

Bereits im Februar hatten die Verbandsräte beschlossen, dass die Finanzierung des Notverbundes mit der Creußener Gruppe durch Verbesserungsbeiträge erfolgen soll. Abgedeckt werden müssen auf diese Weise Kosten von 138 324,03 Euro netto. In seiner Sitzung verabschiedete das Gremium deshalb eine "Beitragssatzung zur Verbesserung der Wasserversorgungseinrichtungen".

Neue Beitragssätze

Beschlossen wurde ein Verbesserungsbeitrag von 0,03 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche sowie von 0,35 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche. Die Höhe wurde nach demselben Muster wie die der Herstellungsbeiträge ermittelt. Zudem gelten ab dem 1. Dezember Herstellungsbeitragssätze von 0,47 Euro (bisher 0,44 Euro) pro Quadratmeter Grundstücksfläche und 5,05 Euro (bisher 4,70 Euro) pro Quadratmeter Geschossfläche.

Die Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2014 hatte keinerlei Beanstandungen ergeben. Manfred Plößner, der Vorsitzender des Ausschusses, dankte in diesem Zusammenhang Kämmerer Michael Eisner und seinem Team in der Verwaltungsgemeinschaft für die sehr gute Arbeit.
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