Projekt Dorfladen geht in nächste Runde

Unternehmensberater Wolfgang Gröll (Dritter vorne links) erläuterte mit Architekt Ingo Mages (Zweiter von rechts) und Dipl.-Ing. Josef Schieder (Dritter von rechts) Konzepte und Planungsvorschläge zum Dorfladen. Bild: wmi
Lokales
Vorbach
04.12.2015
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Nächstes Jahr zu dieser Zeit soll der Vorbacher Dorfladen offen sein. Das ist eine knappe Zeitschiene, aber der "Arbeitskreis Dorfladen" und die Gemeinde sind guter Dinge, dass das gelingen wird.

Das Gebäude soll einen Grundriss von etwa 28 x 9 Meter haben. Im Außenbereich sollen ein Dorfbrunnen und sieben bis acht Parkplätze entstehen. Vor dem Eingang werden Sitzplätze für die Kunden angeboten.

Die Mitglieder des Arbeitskreises "Dorfladen" trafen sich mit Architekt Ingo Mages, Josef Schieder vom Ingenieurbüro Zwick sowie Unternehmensberater Wolfgang Gröll, um die ersten wichtigen Details zum Projekt zu erarbeiten. Ziel sei es unter anderem, die Planungen in diesem Winter abzuschließen, den Bauantrag schnellstmöglich einzureichen und den Laden noch vor Weihnachten 2016 in Betrieb zu nehmen. Der Arbeitskreis diskutierte intensiv verschiedene Planentwürfe von der Gestaltung des Ladeninnenraums, dessen Aufteilung und des Sortiments.

Auch DHL-Station geplant

So sollen dort möglichst viele Grundnahrungsmittel, ein ausreichendes Trockensortiment (wie Süßwaren oder Babynahrung), Getränke oder Schreibwaren Platz finden. Zudem ist eine Post/DHL-Annahme geplant. Ein kleines Café soll integriert werden. Architekt Ingo Mages und Wolfgang Gröll werden mit Werner Roder die nächsten Tage die Anregungen in die Planung einbringen und die dem Arbeitskreis zur Entscheidung vorlegen.

Bürgermeister Werner Roder ging auf die lange Vorgeschichte des Vorbacher Dorfladens ein. "Ausgangspunkt war, dass es keinen Nahversorger mehr im Gemeindegebiet gibt und es diesbezüglich Anregungen aus der Bürgerschaft gab." Diskussionen im Gemeinderat, eine Infoveranstaltung, Besichtigungen von Dorfläden, Gespräche mit Förderbehörden, eine schriftliche Bürgerbefragung und vieles mehr folgten.

Kritik ernst nehmen

Schließlich fassten die Gemeindevertreter am 9. Juni die Grundsatzentscheidung für den Dorfladen. "Gleichwohl gibt es immer noch vereinzelt Kritik aus der Bevölkerung, gerade aus anderen Ortsteilen. Wir müssen die Bedenken ernst nehmen, gleichwohl aber das Projekt mutig angehen und die Menschen mitnehmen", merkte er an. Unternehmensberater Wolfgang Gröll präsentierte den Personalbedarf und die zu erwartenden Personalkosten. Schließlich einigte sich die Versammlung darauf, dass der Dorfladen in Form eines kommunalen Regiebetriebes geführt werden soll, was eine rechtlich größere Flexibilität ermöglicht. Am 16. Dezember um 18.30 Uhr wird sich der Arbeitskreis zur nächsten Sitzung treffen, um die nächsten wichtigen Entscheidungen zu treffen.
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