Stützpfeiler beim Brandschutz

Bürgermeister Werner Roder (von links) überreichte den fünf langjährigen Vorstandsmitgliedern Josef Bayerl, Christian Speckner, Alois Hofmann, Norbert Seemann und Norbert Speckner eine Urkunde der Gemeinde. Im Namen der Wehr sprach Vorsitzender Gerhard Retzer (rechts) seine Anerkennung aus. Für die Frauen der Geehrten gab es zum Dank für die wichtige Unterstützung Blumen. Bild: edo
Lokales
Vorbach
01.04.2015
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"Immer bereit sein, um alles stehen und liegen zu lassen, wenn jemand Hilfe benötigt": Diese Attribute vorbildlicher Feuerwehrleute bescheinigte Vorsitzender Gerd Retzer fünf Kameraden, die seit vielen Jahren die Wehr mit ihrem Engagement bereichern.

"Ihr wart stets wichtige Eckpunkte und Stützpfeiler unseres Vereins", sagte Retzer. Und Bürgermeister Werner Roder betonte: "Ihr habt das Vertrauen der Bürger auf sachgerechte Hilfe immer erfüllt." Ihren Dank richteten Retzer und Roder auch ausdrücklich an die Frauen der Geehrten: "Ihr habt eueren Männern immer den Rücken freigehalten und sie maßgeblich unterstützt."

Auf insgesamt 168 Jahre Mitgliedschaft- - davon 122 Jahre im Vorstand - bringen es die Brandschützer, die in der Jahreshauptversammlung im Januar von ihren Ämtern zurücktraten und nun geehrt wurden. Josef Bayerl, seit 1971 bei der Feuerwehr, war von 1980 bis 2015 ununterbrochen als Beisitzer dabei. Norbert Speckner, der der Wehr seit 1973 angehört, bekleidete zwischen 1985 und 1988 den Posten des Adjutanten, war zudem langjähriger Vertrauensmann und seit 2009 Beisitzer.

Von 1991 bis 2015 übte Alois Hofmann das Amt des Kassiers aus; insgesamt gehört er der Wehr seit 37 Jahren an. Nur drei Jahre weniger ist Norbert Seemann dabei, der zwischen 1985 und 1988 Vertrauensmann war. Von 1988 bis 1997 übernahm er den Adjutanten-Posten, anschließend brachte er sich bis Januar 2015 als stellvertretender Vorsitzender ein. Christian Speckner, der Jüngste im Bunde, ist seit elf Jahren Brandschützer und leitete zwischen 2009 und 2012 als Jugendwart die Nachwuchsförderung.

Ihr Abschied aus der Führungsriege bedeute jedoch keineswegs den kompletten Rückzug von der Wehr, betonten alle Fünf unisono. Wenn Not am Mann sei, werde er da sein, versicherte Josef Bayerl: "Aber mit Blick auf die Zukunft es ist auch gut, dass jetzt wieder eine neue Generation heranwächst."

Auch Alois Hofmann bekräftigte, dass er sich immer noch jung und fit fühle. Für die Urkunde habe er schon einen Ehrenplatz in Aussicht: "Die kommt ins neue Esszimmer." Bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem neuen Vorstand im Dorfwirt ließen die Brandschützer abschließend die vielen Jahre Revue passieren.
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