Weg mit altem Weg

Lokales
Vorbach
07.05.2015
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Der Radweglückenschluss von Oberbibrach nach Speinshart hat eine weitere Hürde genommen: Der Gemeinderat Vorbach gab seinen Segen.

Der Feldweg soll beginnend von der Einmündung in die Scheckengasse in Oberbibrach bis zur Gemeindegrenze Speinshart auf einer Länge von etwa 900 Metern ausgebaut werden. Geplant sei ein Vollausbau auf ganzer Länge mit asphaltierter Fahrbahn bei einer Breite von 3,50 Metern.

Laut Bürgermeister Werner Roder wird die Gemeinde Speinshart den Wegebau bis Münchsreuth fortführen, das letzte Teilstück bis Speinshart mit wassergebundener Decke. Die Kosten im Gemeindebereich Vorbach belaufen sich auf rund 370 000 Euro, etwa 65 Prozent der Kosten sind an staatlicher Förderung zu erwarten. Aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung erstattet der Landkreis der Gemeinde zwei Drittel der nach Abzug der staatlichen Förderung verbleibenden Kosten: Für den Landkreis sind dies geschätzt 100 000 Euro und für die Kommune etwa 50 000 Euro. Bürgermeister Roder sprach von einer "modellhaften Finanzierung", die eine klassische Win-Win-Situation für alle darstelle. Noch offen sei, ob der Ausbau im laufenden Jahr abgeschlossen werde oder im Frühjahr 2016. Hier nehme man Rücksicht auf die Nachbargemeinde Speinshart und den Kreisstraßenausbau Münchsreuth.

Entschieden hat sich das Gremium einstimmig, an der Bündelausschreibung Strom für die kommunalen Liegenschaften 2017 bis 2019 teilzunehmen. Mehrheitlich fiel die Entscheidung, dem "Normalstrom" vor dem 100-prozentigen "Ökostrom" den Vorzug zu geben. Handlungsbedarf hat der Gemeinderat bei den Straßenleuchten erkannt: Aufgrund einer EU-Verordnung dürfen Quecksilberdampf-Hochdruck-Lampen (HQL) nicht mehr in dem Verkehr gebracht werden.

Im Gemeindebereich gibt es aktuell noch 78 HQL-Straßenleuchten. Diese Leuchten befinden sich in Oberbibrach (71), vier in Vorbach (im Bereich der Pointstraße und des Erlenwegs) und drei in Unterbibrach. Im März haben Gemeinderatsmitglieder die Straßenbeleuchtungs-Musteranlage der Bayernwerk AG in Bamberg besichtigt. Daraus ist ein Angebot entstanden: 39 Leuchten entlang der Kreisstraßen in Oberbibrach (Vorbacher Straße, Speinsharter Straße, Schlammersdorfer Straße und Neustädter Straße) und in der Notburgastraße sowie der Schulstraße sollen aufgrund der vergleichsweise großen Abstände der vorhandenen Straßenleuchten auf "Gelblicht" umgerüstet werden. Dazu sollen 36 Leuchten neue Leuchtenaufsätze mit der Typenbezeichnung "Siteco SR50/100" (Straßenleuchtenköpfe) und drei Pilzleuchten (zwei Leuchten auf dem Parkplatz in der Ortsmitte und eine Leuchte neben dem Schützenhaus) Gelblicht-Einsätze erhalten.

Die restlichen 39 HQL-Leuchten im Gemeindebereich sollen neue LED-Aufsätze erhalten. Das Gremium hat entschieden, dass die Bayernwerk AG den Auftrag erhält, die Lampen auszutauschen und die Masten zu streichen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 36 240 Euro.
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