Gemeinderat sieht sich auf Baustelle um
Radweg bald komplett asphaltiert

Politik
Vorbach
07.06.2016
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Mit der Besichtigung der Radwegbaustelle in der Scheckengasse in Oberbibrach begann die jüngste Sitzung des Gemeinderats. Und das Gremium sah sich bestätigt: Es war eine sehr gute Entscheidung, den Radweg-Lückenschluss zwischen Oberbibrach und Speinshart nicht neben der teils engen und vielbefahrenen Kreisstraße NEW 5 herzustellen, sondern bestandsnah auf dem öffentlichen Feldweg, ausgehend von der Scheckengasse in Oberbibrach, nach Münchsreuth.

Bodenaustausch nötig


Der Radwegbau, ein Gemeinschaftsprojekt der Nachbargemeinden Vorbach und Speinshart mit finanzieller Unterstützung durch Staat und Landkreis, hatte im Spätherbst 2015 begonnen. Auch Dank der guten Arbeit der Baufirma Schreyer aus Ebnath sei er weit vorangeschritten, informierte Bürgermeister Werner Roder die Räte.

Aufgrund ungünstiger Bodenverhältnisse in der Verlängerung der Scheckengasse sei allerdings ein teilweiser Bodenaustausch nötig gewesen. Dieser habe zu Mehraufwand und einer Bauverzögerung geführt. Bis Ende Juni solle jedoch die gesamte Trasse asphaltiert sein, kündigte der Bürgermeister an.

Keine dritte Ausweichstelle


Auf der Radweg-Anbindung nach Münchsreuth wird es auch zwei Ausweichstellen geben. Einer von Marga Kreutzer angeregten zusätzlichen Ausweichstelle erteilte Roder eine Absage, weil sie weder geplant gewesen - und somit nicht in der Förderung sei - noch wirklich Sinn mache.

Als Baukosten für das Teilstück im Gemeindebereich Vorbach waren 300 000 Euro veranschlagt. Dabei werden 65 Prozent der förderfähigen Kosten vom Staat bezuschusst. Vom verbleibenden Betrag übernimmt der Landkreis zwei Drittel. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt danach bei rund 40 000 Euro. Somit sei eine gute Finanzierung der Maßnahme erreicht worden, freute sich der Bürgermeister.
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