Zuschüsse für Vereine
Gemeinderat öffnet den Beutel

Politik
Vorbach
12.05.2016
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Eine angenehme Gemeinderatssitzung für die Vereine der Gemeinde Vorbach. Den Räten lagen einige Zuschussanträge vor und keinen lehnten sie ab. Vor allem die Feuerwehr darf sich freuen.

Der Gemeinderat hatte in seiner letzten Sitzung etliche Zuschuss- und Bauanträge zu behandeln. Ab sofort gibt es auch eine Hundeanleinverordnung im Gemeindegebiet. Der Kapellenbauverein Höflas erhält einen Zuschuss von 20 Prozent für Material- und Fremdkosten beim Umbau der WC-Anlage und für einen barrierefreien Zugang zum Kapellenstüberl, maximal jedoch 1000 Euro. Der FC hatte einen Zuschuss zur Sanierung der Heizungsanlage im Sportheim beantragt. Das Gremium bewilligte auch hier 20 Prozent für die Material- und Fremdkosten bis zu einem Höchstbetrag von 3000 Euro.

Zudem stimmte der Gemeinderat grundsätzlich der Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr Vorbach zu, sofern die Voraussetzungen für eine Förderung seitens des Freistaats gegeben sind. Die Auswahl eines geeigneten Fahrzeuges einschließlich feuerwehrtechnischer Ausstattung erfolgt gesondert in Absprache mit den Führungskräften der aktiven Wehr.

Der Beschaffung einer Wärmebildkamera für die Feuerwehr Vorbach mit geschätzten Gesamtkosten von rund 5700 Euro wurde mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Gemeinde keine Kosten entstehen. Der Betrag, der nicht durch staatliche Fördermittel gedeckt wird, soll durch eine private Spende finanziert werden.

Einstimmig stimmte der Rat auch für die Beschaffung von Sektionaltoren für das Feuerwehrhaus in Oberbibrach und dem Anbau einer Lagerscheune im Bauhof Vorbach sowie dem Antrag der Eheleute Sabine und Werner Schönmann in Oberbibrach auf Erteilung der baurechtlichen Genehmigung für die Errichtung einer Holzlege.

Der Bauantrag für ein Wohn- und Bürogebäude durch Thomas Stickling in Vorbach erhielt das Einvernehmen, jedoch ist für das Bauvorhaben ein Genehmigungsverfahren nötig. Außerdem wurde erstmals im Gemeindegebiet eine Hundeanleinverordnung erlassen. Sie gilt für große Hunde ab 50 Zentimeter Schulterhöhe sowie Kampfhunde und ist auf Wohngebiete beschränkt.
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