Ausbildungsmesse der CSU-Ortsverbände Kirchenthumbach, Schlammersdorf und Vorbach
Ausbildung gefragt

Schüler und Eltern nahmen ausgiebig von der Möglichkeit Gebrauch, sich in aller Ruhe über das Ausbildungsangebot in der näheren Umgebung zu informieren und erste Kontakte zu den Ausbildungsbetrieben zu knüpfen. So stand Bürgermeister Werner Roder (Zweiter von links) Rede und Antwort zu Ausbildungsmöglichkeiten beim Bezirk Oberfranken. Bilder: wmi (2)
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Vorbach
18.02.2016
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Auch die dritte Ausbildungsmesse, organisiert von den CSU-Ortsverbänden Kirchenthumbach, Schlammersdorf und Vorbach, fand den erhofften Zuspruch. Erstmals waren auch Flüchtlingskinder unter den Besuchern.

Oberbibrach. Die Ausbildungsmesse der drei CSU-Ortsverbände hat sich zum Erfolgskonzept gemausert. Rund 50 Schüler - teils mit ihren Eltern - hatten sich am vergangenen Freitag im Schützenhaus in Oberbibrach eingefunden, um sich über das Ausbildungsangebot im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft und der Region zu informieren. Auch fünf Flüchtlingskinder waren dabei unter den Besuchern.

Alexander Goller aus Höflas begrüßte die zahlreichen Besucher, darunter Landrat Andreas Meier, den Speinsharter Bürgermeister Albert Nickl, MdL Tobias Reiß sowie die Bürgermeister Gerhard Löckler aus Schlammersdorf und Werner Roder. In einer Präsentation stellte er Ausbildungsfirmen und Berufsbilder aus den Gemeinden und der näheren Umgebung. Gut 40 unterschiedliche Berufe können in der Region gezählt werden, deren Ausbildung vor Ort möglich sei, informierte er.

Insgesamt waren elf namhafte Ausbildungsbetriebe aus den verschiedensten Branchen auf der Messe vertreten. So konnten sich die künftigen Berufseinsteiger über die besten Berufsmöglichkeiten informieren, erste Kontakte knüpfen und Praktika oder Schnupperlehren vereinbaren.

Bewusst betont kurz fassten sich "Schirmherr" Landrat Andreas Meier sowie Bürgermeister Werner Roder bei ihren Begrüßungsreden, um den Schülern und Eltern genügend Zeit zur Information und Kontaktaufnahme zu geben. Werner Roder, der selbst als Vertreter des Bezirks Oberfranken mit einem Messestand anwesend war, wünschte den Schülern und Eltern erfolgversprechende Kontaktaufnahmen: "Im Idealfall führt der Besuch der Messe zu einem Ausbildungsplatz."

"Dass es in unserer Region keine Ausbildungsplätze und somit keine Zukunft für unsere Jugend gibt, ist schlichtweg falsch", stellte Andreas Meier vehement klar. "Unsere Region ist stark und für Betriebe interessant. Deswegen sind junge gut ausgebildete Leute gefragt". Die Oberpfalz sei gut entwickelt und befände sich im Zentrum Europas wirtschaftlich auf einem guten Weg. "Gerade in kleinen Orten sind Ausbildungsmessen besonders wichtig, um unseren Kindern Perspektiven außerhalb der Ballungszentren aufzuzeigen."

Viele Firmen vor OrtZahlreiche Firmen haben die Ausbildungsmesse unterstützt. Elf Ausbildungsbetriebe unterschiedlichen Branchen waren mit einem Messestand vor Ort, um sich den künftigen Berufseinsteigern vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.

So konnten Schüler und Eltern Informationen aus erster Hand bei der Milde Landtechnik GmbH, dem Baugeschäft Eller und dem Meier Bauunternehmen bekommen.

Dabei waren auch die Firmen Hempfling Elektro & Solar, ZS2 Radteile, WP Haustechnik GmbH & Co. KG, ATP Autoteile Pöllath GmbH, novem car interior design GmbH, der Bezirk Oberfranken, die Bayerische Polizei und das Rote Kreuz. (wmi)
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