Bürgermeister Werner Roder ruft bei Gedenkfeier zum Volkstrauertag zu friedlichem und ...
Der Gewalt den Boden entziehen

Umrahmt von einer Ehrenwache gedachte Bürgermeister Werner Roder am Vorbacher Kriegerdenkmal in der Feier zum Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt. Dabei legte er ein Bekenntnis zum friedlichen und toleranten Miteinander ab. Bild: do
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Vorbach
17.11.2016
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Frieden in Freiheit forderte Bürgermeister Werner Roder bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag. "Die Frage nach Krieg und Frieden ist leider aktueller denn je. Frieden ist noch lange nicht", machte er deutlich.

Bereits am Vorabend des Volkstrauertags gedachten Gemeindevertreter, Vereine und Einwohner der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft. Begleitet von Fahnenabordnungen der Soldatenkameradschaft und der Vorbacher Feuerwehr, gingen Bürgermeister Werner Roder und Martin Reiß, Vorsitzender der Soldatenkameradschaft, am Kriegerdenkmal in kurzen Ansprachen auf die Hintergründe des Gedenktags ein. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Stadtkapelle Eschenbach.

Angesichts zahlreicher kriegerischer Auseinandersetzungen auch in unserer Zeit mahnte Martin Reiß zum Frieden in allen Ländern dieser Welt. Aus Feldpostbriefen zitierte er die letzten Sätze eines deutschen Soldaten an der Front des Zweiten Weltkriegs. "Tun wir genug und tun wir vor allem das Richtige, um Krieg, Gewalt und Terror heute und künftig zu vermeiden?", fragte Bürgermeister Werner Roder angesichts der Millionen Toten der Weltkriege. Er beantwortete seine Frage mit dem Appell, im nächsten Umfeld wie auch im großen Ganzen durch ein tolerantes und friedliches Miteinander Konflikten und Gewalt den Boden zu entziehen. Es folgten ein Gebet von Pater Andreas Hamberger und Kranzniederlegungen.

Am Volkstrauertag selbst erinnerten dann die Oberbibracher an die Toten der Weltkriege und der Nazidiktatur. Die Gedenkfeier am Mahnmal in Oberbibrach unter Beteiligung von Fahnenabordnungen der Feuerwehr, der Schützengesellschaft St. Sebastian, des Katholischen Frauenbundes und der Landjugend wurde zu einer Stunde der Besinnung und des Bekenntnisses zu einem Leben in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.

Nach einem Gebet von Prior Pater Benedikt Schuster legte Bürgermeister Werner Roder einen Kranz nieder. Musikalisch gestalteten die Pressather Musikanten die Gedenkfeier.
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