Feuerwehr Vorbach blickt auf ein Jahr mit sehr vielen kulturellen veranstaltungen, aber auch ...
"Sehr anstrengendes Jahr"

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Vorbach
09.02.2016
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"Was die Vorbacher Feuerwehr im Verein und bei der aktiven Wehr gemacht hat, ist eine Wahnsinnsleistung." Kreisbrandmeister Georg Tafelmeyer zollte in der Hauptversammlung höchsten Respekt. Tatsächlich blickten die Floriansjünger auf ein Jahr mit sehr vielen Terminen und Einsätzen zurück.

Im gut gefüllten Gemeinschaftsraum berichtete Vorsitzender Gerd Retzer nach einem Gottesdienst von einem sehr ereignisreiches Vereinsjahr und zählte Veranstaltungen und Festbesuche auf. So erinnerte er an die Christbaumversteigerung, den Hüttenabend in Ohrenbach, die Winterwanderungen zur Grün und nach Ramlesreuth, die Teilnahme an Fronleichnam und am Volkstrauertag sowie die Absicherung der Gößweinstein-Wallfahrt.

Boiler, Heizpilz, Rost


Des Weiteren organisierte die Feuerwehr das Maibaumfest und beteiligte sich aktiv am Rosenmontagsball der Vereine, der VG-Meisterschaft im Kegeln und am Dorffest. Zudem besuchten die Brandschützer das Weihejubiläum des Kapellenbauvereins in Höflas, die 135-Jahr-Feier der Schlammersdorfer Wehr, das Musikerfest mit Sternmarsch in Kirchenthumbach, den Kommersabend des FC zum 50-jährigen Bestehen und die Erinnerungsfeier "70 Jahre nach dem Krieg" in Oberbibrach.

"Der Aufbau der zwei neuen Festbuden war ziemlich stressig", blickte der Vorsitzende schmunzelnd zurück. Schließlich sei dieser ebenso erfolgreich abgeschlossen worden wie der Einbau eines neuen Boilers im Florianswinkel durch Johannes Fussi und Werner Groher. Werner Meier habe einen "wirklich praktischen Rost" für den Holzofengrill gebaut, lobte Retzer. Nicht zuletzt sei ein Heizpilz angeschafft worden.

Der Vorsitzende informierte, dass sich der Vorstand zu acht Sitzungen traf. Drei Mitgliedern wurde zu runden Geburtstagen gratuliert, fünf Kameraden wurden zu Grabe getragen. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte Retzer auf 164.

Tolles Einvernehmen


Bürgermeister Werner Roder dankte allen Aktiven für ihre notwendige und wichtige Arbeit sowie dem Feuerwehrverein für die Teilnahme am kulturellen Programm in der Gemeinde. Er hob das tolle Einvernehmen und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde heraus und betonte, dass das Geld für die Wehr gut angelegt sei.

"Gerade die Feuerwehren hier in eurem Bereich hatten ein sehr anstrengendes Jahr: viele Einsätze - teils tagelang -, zwei Großbrände und ein Kampfjet-Absturz. Es war wirklich schwer für unsere Aktiven", blickte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer auf ein hartes Jahr für die Brandschützer zurück.

"Beim Bericht eures Kommandanten könnte einem Angst werden, dass ihr bei so vielen Einsätzen, Schulungen und Übungen keinen Nachwuchs mehr findet", lobte er den Eifer der aktiven Wehr. Mit kurzen Ausführungen zum aktuellen Stand bei der Einführung des Digitalfunks und der Einrichtung der neuen Atemschutzstrecke in Windischeschenbach schloss er sein Grußwort.

Vorsitzender sucht einen NachfolgerVor einem Jahr hatte sich Gerd Retzer breitschlagen lassen und für zwei weitere Jahre den Vorsitz im Feuerwehrverein übernommen. In seinem Ausblick auf die nächsten zwölf Monate bezeichnete er nun die Suche nach einem neuen Vorsitzenden bis zur nächsten Jahreshauptversammlung als unumgänglich.

"Verein macht Schule", heißt es am 14. Juli. Daran wird sich auch die Wehr wieder beteiligen. Am Samstag, 23. Juli, wird ein Sommernachtsfest am Feuerwehrhaus gefeiert. Es beginnt mit einem Kinderprogramm am Nachmittag, am Abend spielt der "Boarisch-Buam-Xpress". Ein Frühschoppen am Sonntag beendet das Fest. (wmi)
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