Gemeinde Vorbach eröffnet die schnelle Datenautobahn für alle Bürger
Rasen ausdrücklich erwünscht

Bürgermeister Werner Roder (links) und Telekom-Fachreferent Friedrich Weinlein bei der Vertragsunterzeichnung. Bild: do
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Vorbach
14.11.2016
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Rasen erlaubt. In der Gemeinde gibt es in einem Jahr keinerlei Geschwindigkeitsbeschränkung mehr. Jedenfalls nicht auf der Datenautobahn. Gemeinde und Telekom schaffen das virtuelle Tempolimit ab.

"Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürger nicht mehr wegzudenken" , sagte Bürgermeister Werner Roder. "Sie sind ein wichtiger Standortvorteil." Der Auftrag für den Kommunikationsriesen beläuft sich auf nahezu 696 000 Euro. 192 Haushalte profitieren davon. So sollen in Vorbach, Oberbibrach und Höflas insgesamt vier Kabelverzweiger mit Glasfaserzuführung (VDSL) mit Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s im Download und bis zu 10 Mbit/s im Upload errichtet werden.

Darüber hinaus ist für 78 Anschlussnehmer einschließlich der Gewerbebetriebe, die noch nicht über einen Glasfaseranschluss verfügen, eine Glasfaserzuführung bis zur Grundstücksgrenze und direkt weiter zu den Gebäuden vorgesehen. Auch die Weiler Unterbibrach, Grün, Oberhammermühle und Rosamühle sollen so schnelles Internet erhalten. Durch den Glasfaseranschluss bis zum Gebäude wird es Bandbreiten von bis zu 200 Mbit/s geben.

"Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und für Selbständige erfüllen sich ihre Forderungen nach mehr Tempo im Netz", bemerkte der Bürgermeister. Doch entsprechende Verträge müssten die Betroffenen schon selber abschließen. Der Gemeindechef betonte: "Der Anschluss ist kostenlos." Damit erfülle die Gemeinde ihren Auftrag zur Verbesserung der Infrastruktur. Wer sich allerdings einer schnelleren Internetverbindung verweigere, der sei selber schuld. Auch wenn vielleicht in manchem Haushalt derzeit kein aktueller Bedarf an einer verbesserten Breitbandversorgung bestehe, sei der Anschluss empfehlenswert, betonte der Bürgermeister mit Blick auf eine Kostenpflicht bei späteren Verlegungen bis zum Gebäude.

Telekom-Vertreter Christoph Bernik versicherte, das Projekt zügig anzugehen. Der Fachmann versprach eine Versorgung mit der neuesten Technologie und garantierte ein Stück mehr Zukunftssicherheit für die Kommune. Nach Ausarbeitung der Feinplanung werde das Unternehmen für die Tiefbauarbeiten eine Firma beauftragen. Danach folgen die Verkabelung und der Anschluss an ein Netz.
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