Gemeinderat verbessert Energieeffizienz der Straßenbleuchtung
Heller und trotzdem billiger

Vermischtes
Vorbach
20.03.2017
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Der Gemeinderat startet eine Aktion zur Verbesserung der Energieeffizienz der Straßenbeleuchtung: die technischen Möglichkeiten bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Vertretbarkeit nutzen. Nach der schon vor zwei Jahren erfolgten Umrüstung von Straßenlampen in Oberbibrach und Unterbibrach sind nun die Leuchten in Vorbach und Höflas fällig, so Bürgermeister Werner Roder.

Die Kommune plant, die insgesamt 48 sogenannten Langfeldleuchten durch "LED-Tubes", also LED-Röhren, zu ersetzen. Ferner sollen 47 Peitschenmasten neu gestrichen werden und zwei Lampen im Bereich des Dorfweihers durch Kofferleuchten mit Gelblicht ausgetauscht werden. Roder verwies auf Lichtröhren zu Demonstrationszwecken, die das Bayernwerk im Dezember 2016 in der Bibracher Straße durch "LED-Tubes" und LED-Köpfe ersetzt habe.

Mehr Verkehrssicherheit


Dem Rat rechnete der Bürgermeister vor, dass beim Komplett-Ersatz der Leuchtköpfe mit Kosten bis 23 000 Euro zu rechnen sei. Hingegen betrage die Investition in "LED-Tubes" nur 6500 Euro brutto. Der Austausch aller Leuchtköpfe führe deshalb zu einer deutlich längeren Amortisationszeit, während sich die kostengünstigere Tubes-Variante in drei bis vier Jahren refinanziere, bilanzierte der Bürgermeister.

Auch energetisch bringe die teure Lösung keine Vorteile und die optische Wahrnehmung von Langfeldleuchten mit LED-Röhren sei deutlich besser. Diese führe zu mehr Verkehrssicherheit. Die Umrüstung im "Spar-Modus" beschloss der Gemeinderat einstimmig.

Bei der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für das Sondergebiet "Freiflächen-Photovoltaikanlage" bei Funkendorf war auch die Gemeinde Vorbach als Nachbarkommune zu hören. Auf dem Gemeindegebiet Prebitz ist an der Gemarkungsgrenze zu Vorbach südlich der Bahnlinie und entlang der Gemeindeverbindungsstraße Funkendorf-Naslitz ein Photovoltaikpark mit insgesamt 4,6 Hektar Größe in Planung. In der formalen Anhörung hatte der Gemeinderat keine Einwände. Das Gremium nahm die Planungen lediglich zur Kenntnis.
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