Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Vorbach
25 Jahre Treue

Vermischtes
Vorbach
10.02.2016
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Im Jahr 1982 wurde der Feuerwehrverein gegründet. Seitdem sei es in Vorbach gute Sitte, alle paar Jahre langjährigen Mitgliedern zu 25 Jahren Treue zu gratulieren, erklärte Vorsitzender Gerd Retzer. In der Jahreshauptversammlung wurden 26 Frauen und Männer mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Retzer und Kommandant Johann Groher dankten für 25-jährige Zugehörigkeit Anton Bayer, Wolfgang Busch, Albert Groher, Werner Groher, Ingo Habermann, Rosi Kausler-Heinz, Hörl Angelika, Franz Hofmann, Willibald Hofmann, Johannes Kraus, Herbert Lautner, Stefan Lautner, Detlev Lilienthal, Stephan Meier, Daniela Müller, Felix Müller, Markus Müller, Tobias Pittner, Martin Reiß, Werner Roder, Anton Schecklmann, Thomas Schicketanz, Irmgard Seemann, Michael Sendlbeck, Monika Weiß und Vincenzo Zaccaria.

"Die Mannschaft hat voll mitgezogen und alle Herausforderungen mit Bravour gemeistert": Kommandant Johann Groher zeigte sich in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr stolz und zufrieden mit den Aktiven. Er dankte ihnen für ihren immensen Eifer.

Vorbach. (wmi) Groher berichtete von zahlreichen Stunden Ausbildung und teils schwierigen Einsätzen der Brandschützer. Die 39 Aktiven und derzeit 16 aktiven Jugendlichen hatten im vergangenen Jahr sechs Brände, fünf Hilfeleistungen sowie sechs weitere kleinere Einsätze zu meistern. Dabei hob der Kommandant vor allem die Großbrände in Münchsreuth und Schlammersdorf hervor. Insgesamt seien die Floriansjünger 230 Stunden im Einsatz gewesen.

Zudem ging er auf die Übungen ein: unter anderem in der Atemschutzstrecke in Neustadt/WN und in Sachen Digitalfunk. Außerdem erwähnte Groher eine Waldbrandübung mit einem Vakuumfass. Ein Übungseinsatz im Brandschutzcontainer in Oberwildenau bedeutete für zwei Kameraden eine besondere Erfahrung. Auch bei der Brandschutzwoche probten die Aktiven den Ernstfall, und zwar in Frankenberg und in Prebitz. Dienstversammlungen, Kommandantentreffen, Schulungsabende und Absicherungen rundeten das umfangreiche Programm der aktiven Wehr ab.

Bei zwölf Übungen wurde die Nachwuchsgruppe auf die Jugendleistungsspange und den Wissenstest vorbereitet. Viel zu tun hatten die elf Atemschutzträger: Zehn von ihnen waren vier Mal in der Atemschutzstrecke in Neustadt/WN, außerdem hatten sie 9 Wartungsfahrten und 48 Kurzprüfungen zu bewältigen. Dazu standen sie bei vier Brandeinsätzen ihren Mann.

Der Kommandant informierte, dass insgesamt 6641 Euro in Ausrüstungsgegenstände und Gerätschaften investiert wurden. Ziel sei es, 2016 für etwa 2200 Euro einen Hochdrucklöscher anzuschaffen.

Am 15. Februar sind die Atemschutzträger in Neustadt/WN, am 21. Februar steht die Winterschulung zum Thema "Bekämpfung mit Schaum" an und am 30. März um 18 Uhr wird das Feuerwehrehrenzeichen an verdiente Brandschützer verliehen, kündigte Groher an. Zudem sei für dieses Jahr die Besichtigung der Rettungshubschrauber-Station in Bayreuth geplant.

Aus- und FortbildungAuf eine regelmäßige und gute Ausbildung wird bei der Vorbacher Wehr großer Wert gelegt. Ob Atemschutzträger, Aktive oder Jugendfeuerwehr: Alle haben das abwechslungsreiche, aber auch straffe Programm von Kommandant Johann Groher zu durchlaufen.

So stellten sich im vergangenen Jahr 16 Jugendliche in Kirchenthumbach erfolgreich dem Wissenstest. Stefan Lautner und Christian Müller nahmen am Grundlehrgang "Einsatznachbearbeitung" teil. Johann Groher und Johannes Fussi lernten bei einer ganztägigen Schulung in Kirchenthumbach die richtige Bedienung des Digitalfunks kennen.

Vier Tage waren Stefan Lautner und Sebastian Pittner in Lappersdorf, um dort den Fachteil für Ausbilder "Modulare Truppmann-Ausbildung" zu absolvieren. Ebenfalls in Lappersdorf machte Christian Müller den Gruppenführerlehrgang. Außerdem bestanden Benjamin Müller, Nicolas Biersack, Manuel Groher, Andreas Walter und Lena Heinz in Eschenbach die Jugendleistungsprüfung. (wmi)
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