Jahresjagdversammlung der Jagdgenossenschaft Vorbach: Hunde sorgen für Ärger - Keine Schulden
Reibungsloses Jahr

Vermischtes
Vorbach
30.03.2016
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Weniger die Wildschweinschäden waren in der Jahresjagdversammlung der Jagdgenossenschaft Vorbach das Thema. Klare Ansage von der Vorstandschaft und dem Jagdpächter ging in Richtung Hundebesitzer.

Unter Wünsche und Anträge ging man auf viel kritischere Themen ein. Gerade in und um Vorbach sieht man seit Monaten Hundebesitzer, die deren Vierbeiner frei laufen lassen. Auf Wiesen und Feldern hinterlassen die Hunde Häufchen, die alles andere als gut für Weide- und Stallvieh seien. Martin Biersack las einen Bericht über die Krankheitserreger und die möglichen Folgen beim Genuss von Grünfutter, welches mit Hundekot in Berührung kam, vor. Der Appell ging klar an alle Anwesenden, hier gezielt auf die Hundebesitzer zu zu gehen, um diesen Missstand zu unterbinden. Stefan Lautner aus Vorbach bestätigte die unliebsamen Haufen, die auch auf Kinderspielplätzen mittlerweile zu finden seien. "Die Tüten stehen doch jedem Hundebesitzer kostenlos an den Bellostationen zur Verfügung", sagte Lautner. Es wäre kein großer Aufwand, diese immer mit sich zu tragen.

Kein großer Schaden


"Es war ein ruhiges Jagdjahr", sagte Jagdvorsitzender Albert Groher. Es wurden keine großen Schäden seitens der Bauern und anliegenden Bürger gemeldet. Einige Wildsauen hätten wiederholt die gleiche Wiese aufgesucht, doch auch hier hielt sich der Schaden in Grenzen. So wurde auf schnellem Weg zwischen den beiden Parteien eine Lösung gefunden.

Robert Biersack als Kassier berichtete über eine gute Buchführung, stehe die Genossenschaft doch solide da. "Hätten wir größere Schäden zu begleichen, müssten wir uns jetzt über Schulden unterhalten", sagte Biersack. Das aber sei nicht der Fall dank des Einsatzes der Jäger und des Jagdpächters.

"Es läuft alles reibungslos", meinte Jagdpächter Peter Stickling in der Runde. Es seien doch ein paar mehr Wildschäden, als im letzten Jahr. "Und es treffe immer die gleichen Bürger", so Stickling leicht amüsiert über diese Situation. Er sehe eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Betroffenen, denn die Themen seien schnell behoben. Stickling sieht den derzeitigen Wildbestand in seinem Gebiet als gut und hofft, dass dieser so bleibe.

JagdpachtschillingAuch Bürgermeister Werner Roder bedankte sich bei der gesamten Vorstandschaft der Jagdgenossenschaft und betonte eine harmonische Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Er regte deshalb an, den diesjährigen Jagdpachtschilling zur Hälfte an die Gemeinde zu geben. "Die Gemeinde selbst würde den gleichen Betrag aufbringen und dieses Geld für Wegereparaturen verwenden", sagte Roder. Die Abstimmung jedoch brachte die Entscheidung, dass, wie in den letzten Jahren, dieser ausbezahlt wird.

Albert Groher wies auf den geplanten Besuch des Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfestes im September hin. Jagdpächter Peter Stickling lud zum Wildschweinbraten ein. (ilt)
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