Kinder geben sich beim Ostereierfärben im Oberbibracher MCO-Heim große Mühe
Ovale Kunstwerke

Läuse-Eier und Blauholz, Glitzerperlen und aufgesetzte Augen: Fast zu schade zum Essen sind die Ostereier, die die Mädchen und Buben im MCO-Heim gestalteten. Bild: edo
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Vorbach
30.03.2016
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Oberbibrach. Wahre Kunstwerke zauberten die Buben und Mädchen beim traditionellen Ostereierfärben am Gründonnerstag im Motorradclubheim. Zuvor hatten sie die "Eier-Produzenten" in "Lucky's Hühnerstadl" im Dorfzentrum besucht. Dort erfuhren die Kinder viel über den Hühner-Alltag. Mit Getreide bedankten sie sich für die Tagesernte.

Anschließend wurde im MCO-Heim den Wyandotten-Eiern, die sich aufgrund ihrer schneeweißen Schale besonders gut zum Färben eignen, mit Naturfarben ein neuer Farbton verliehen. Dabei kamen die abenteuerlichsten Ingredienzien zum Einsatz: Läuse-Eier bescherten ein leuchtendes Rot, Zwiebelschalen ein dunkles Braun und Kurkuma ergab Gelb. Besonders beliebt waren die mit Blauholz gefärbten Eier, die nahezu schwarz wurden.

Im Anschluss machten sich die Kleinen an die Feinarbeit und verliehen den Ostereiern mit Glitzerperlen, Wachsmalkreiden oder aufgesetzten Augen eine besondere Note. "Eigentlich sind sie zu schade zum Essen", sagte einer der kleinen Künstler, als er stolz sein Werk betrachtete. Die aufgeplatzten Exemplare wurden sofort verzehrt, die Schalen gingen zurück an die Hühner.
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