Laden nimmt Gestalt an

Rund geht es auf der Dorfladen-Baustelle mitten im Vorbacher Ortszentrum. Derzeit errichtet die Firma "Holzbau Wiesent" aus Ernstfeld mit Hilfe eines Großkrans die Gebäudehülle in Holzständerbauweise. Der Gemeinderat vergab in seiner Sitzung für den Innenausbau weitere Gewerke. Bild: do
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Vorbach
05.11.2016
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In der Gemeinde Vorbach "brummt" die Bautätigkeit. Die Errichtung des Dorfladens schreitet voran; in seiner jüngsten Sitzung vergab der Gemeinderat dafür weitere Aufträge. Die Firma Novem nutzt bisherige Lagerflächen künftig als Produktionsstätten, und der Entwurf des Bebauungsplans "Westlich von Oberbibrach II" nahm eine weitere Hürde.

Im Dorfzentrum begann in diesen Tagen die Errichtung der Gebäudehülle für den Dorfladen. Eine gute Nachricht, die Bürgermeister Werner Roder dem Gemeinderat mitteilte. Mit großem Gerät rückte die Firma Wiesnet aus Ernstfeld an, um mit dem Zusammenfügen der Holzbauteile zu beginnen.

Der Meldung folgte die Vergabe weiterer Gewerke für den künftigen Dorfladen. Mit den Sanitärarbeiten betraute der Gemeinderat die Firma Günthner aus Speichersdorf, die das preiswerteste Angebot vorlegte. Die Auftragssumme liegt bei rund 26 000 Euro brutto. Alexander Beierkarre aus Pullenreuth wird als ebenfalls günstigster Bieter die Fliesen liefern und verlegen. Die geprüfte Angebotssumme beläuft sich auf etwa 21 000 Euro brutto.

Bürgerbeteiligung


Um den in Unterbibrach ansässigen Firmen Müä GbR und ZS "2radteile" eine Betriebserweiterung zu ermöglichen, stimmten die Räte dem Entwurf für einen qualifizierten Bebauungsplan "Westlich von Oberbibrach II" zu. Im sogenannten Parallelverfahren beschloss das Gremium einstimmig einen weiteren Verfahrensschritt zur Änderung des Flächennutzungsplanes. Der Entwurf wird nun im Zuge der frühzeitigen Bürgerbeteiligung öffentlich ausgelegt. Zudem wird den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben.

Die Firma Novem beabsichtigt, einen Teil der bisher ausschließlich als Lager genutzten Halle 13 als Technikum zu verwenden. Künftig sollen in einem Teil des Gebäudes auf zirka 380 Quadratmetern Maschinen für die Produktion aufgestellt werden. Eine Änderung der Mitarbeiterzahl sei allerdings nicht geplant, ließ das Unternehmen mitteilen.

Der für die Nutzungsänderung erforderlichen Baugenehmigung erteilte der Gemeinderat einstimmig sein Einvernehmen. Trotz unveränderter Beschäftigungszahlen begrüßte Bürgermeister Werner Roder die beabsichtigte Produktionserweiterung: "Es ist gut für den Standort, wenn die Firma Novem die vorhandenen baulichen Kapazitäten noch effizienter nutzt."
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