Martin Reiß führt als neuer Vorsitzender die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Vorbach
Ära Hofmann ist nach 24 Jahren Geschichte

Mit einem "Orden" dekorierte Robert Sendlbeck (rechts), der stellvertretende Vorsitzende der Soldaten- und Kriegerkameradschaft, seinen scheidenden "Chef" Richard Hofmann: Die Urkunde weist ihn als "Hauptfeldwebel (Spieß) h.c." aus, ergänzt durch eine gelbe "Spießkordel" und ein "Spießpfeiferl". Bilder: rn (2)
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Vorbach
18.03.2016
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Martin Reiß (links) führt künftig die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Vorbach. Zudem sind (von rechts) Herbert Betzl und Martin Biersack (stellvertretender Reservistenbetreuer) neu im Vorstand. Reinhard Lautner und Helmut Speckner wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Nach 24 Jahren hat es einen Wechsel an der Spitze der Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SKK) gegeben: Auf den Oberfeldwebel der Reserve Richard Hofmann folgt als Vorsitzender Oberfeldwebel der Reserve Martin Reiß. Der "Neue" hat sich bereits als langjähriger Reservistenbetreuer große Verdienste erworben.

In ihrem "Gefechtsstand" bei der "Peter-Resl" blickte die Kameradschaft auf ein reges Vereinsjahr zurück und gab sich einen zum Teil veränderten Vorstand. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Robert Sendlbeck. Neu sind die Reservistenbetreuer Daniel Sendlbeck und Martin Biersack. In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassier Herbert Lautner, Schriftführer Berthold Götz sowie die Beisitzer Alois Meier, Werner Meier und Helmut Speckner. Ihnen wurde Herbert Betzl zur Seite gestellt. Die Kasse prüfen weiterhin Christian Friedrich und Stefan Lautner.

Bürgermeister Werner Roder gratulierte den neuen Führungskräften, die in der Vergangenheit bereits "warm gelaufen" waren, zum Ehrenamt. Richard Hofmann bescheinigte er: "Du hast die Kameradschaft nahezu ein Vierteljahrhundert geprägt, viel angestoßen und viel bewegt." Den Mitgliedern dankte er für ihren Einsatz, besonders für die stets würdige Gestaltung des Volkstrauertages und die Mitfeier des Gedenkens "70 Jahre Kriegsende in Oberbibrach".

Permanent präsent


Der Jahresbericht des scheidenden Vorsitzenden glich einer Rückschau auf das kommunale Geschehen. Mitgestaltet beziehungsweise mitgewirkt hat die SKK am Ball der Vereine, der Andacht zum Gedenken an die Kriegsopfer 1945 in Oberbibrach, der Gemeindemeisterschaft im Kegeln (zweiter Platz), am Kirchenzug zu Fronleichnam, am Dorffest, an der 50-Jahr-Feier des FC, am Kirchenpatrozinium mit Frühschoppen, am Volkstrauertag und am ersten Oktoberfest im Gemeindezentrum. Die Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge brachte ein Ergebnis von 1084 Euro - bei 1044 Einwohnern. "Dafür erhielten wir eine besondere Auszeichnung", sagte Hofmann. Die Kameradschaft besuchte zudem Feste befreundeter Vereine und Kameradschaften. Die Chronik enthielt daneben Kranken- und Geburtstagsbesuche, zwei Hochzeiten und die Restaurierung der alten Vereinsfahne.

Positives Resümee


Mit anderen Aktivitäten befasste sich Reservistenbetreuer Martin Reiß. Er berichtete von der erfolgreichen Teilnahme am Kreisvergleichsschießen und am Bezirksschießen. Des Weiteren ging er auf die Reservistenübung und die Winterwanderung ein. Auch in Sachen Preisschafkopf zog er ein positives Resümee. Kassier Herbert Lautner begründete das Minus mit der Anschaffung von Uniformen.

Bürgermeister Werner Roder assistierte danach Richard Hofmann bei der Ehrung verdienter Mitglieder. Treuenadeln des Landesverbandes erhielten Helmut Speckner für 25- und Reinhard Lautner für 40-jährige Zugehörigkeit. Für langjährige erfolgreiche Reservistenarbeit darf Martin Reiß künftig das Reservistentätigkeitsabzeichen in Bronze tragen.

In seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender dankte Hofmann seinem Nachfolger für dessen stets glückliche Hand bei der bisherigen Mitgestaltung des Vereinsgeschehens. Außerdem informierte er über die Fahrt des Kreisverbandes nach Berlin und Kriegsgräberreisen. Kurz ließ er die Höhepunkte seiner Amtszeit Revue passieren und dankte mit Weinpräsenten aktiven Wegbegleitern.

Schießsportleiter Robert Sendlbeck gab die Schießergebnisse 2015 bekannt und honorierte sie je nach Ringzahl mit kleinen oder größeren Osterhasen. Richard Hofmann gegenüber bekundete er Respekt und besonderes Vertrauen. Doch damit nicht genug: Sendlbeck zauberte eine Urkunde hervor, mit der er den ehemaligen "Spieß" der Sanitätstruppe in Amberg wortgewaltig zum "Hauptfeldwebel (Spieß) h.c." ernannte.
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