Pater Adrian weiht Sandstein-Pfeiler nach Restaurierung
Segen für „Koiser-Marterl“

Zahlreiche Schaulustige erlebten die Segnung des Marterls hautnah. Bild: flk
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Vorbach
02.08.2016
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Seit fast 120 Jahren steht rechts am Weg zwischen Vorbach und dem Katzenbühl ein Marterl. Aufstellen ließ es die Witwe von Thomas Schreglmann aus Vorbach, der 1898 dort einen Schlaganfall erlitt, als er eine Ladung Steine vom Salerweiher heimfuhr. Der Verstorbene war ein Onkel der Großmutter von Kirchenpfleger Hans Bayerl. Dessen Hausnamen gemäß wird der Gedenkstein "das Koiser-Marterl" genannt. Der CSU-Ortsverband ließ den Pfeiler von Georg Doreth restaurieren. Der Steinmetz aus Neustadt am Kulm reinigte den Sandstein und vergoldete den Korpus am Kreuz. Nun segnete Pater Adrian das in frischem Glanz erstrahlende christliche Symbol und erhofft sich: "Möge das Kreuz am Wegesrand helfen, das Kreuz des Lebens zu tragen.". Bei der Segnung waren etwa 40 Gläubige zugegen, darunter Kreisheimatpfleger Hannes Oberndorfer. Anschließend lud der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, Peter Stickling, zu einem Umtrunk auf dem benachbarten Gelände der Tennisfreunde ein.

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