Räte stimmen Wohnhausneubau zu – Breitband: Am Mittwoch Vertragsunterzeichnung
Ein „Ja“ mit einigen Auflagen

Vermischtes
Vorbach
07.11.2016
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Einmal in "Genehmigungslaune" erteilte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung (wir berichteten) auch dem Bauantrag von Hubert Schecklmann aus Unterbibrach sein Einvernehmen. Der Vollerwerbslandwirt plant unweit seiner Hofstelle die Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage.

Aus rechtlichen Gründen verwies Bürgermeister Werner Roder auf die notwendige dingliche Sicherung der geplanten Zufahrt. Zu den Bedingungen für die Genehmigung gehört auch eine Sondervereinbarung mit dem Wasserzweckverband zur Verlängerung der Wasserleitung bis zum Baugrundstück auf Kosten des Bauwerbers. Zudem empfahlen Bürgermeister und Gemeinderat, wegen des in der Nähe vorbeifließenden Biberbaches und der damit verbundenen Hochwassergefahr Hinweise und Auflagen im Bescheid.

Frohe Botschaften gab es zur Breitbandoffensive der Gemeinde. Roder berichtete vom Eintreffen des Förderbescheids der Regierung der Oberpfalz. Am Mittwoch, 9. November, werde der erforderliche Ausbauvertrag mit der Telekom unterzeichnet, teilte er mit. Dann beginne für den Kommunikationsriesen eine einjährige Ausbaufrist. Realistisch sei wohl ein Baubeginn im nächsten Frühjahr, merkte der Bürgermeister an. Die zu beauftragende Firma sei der Gemeinde noch nicht bekannt. Geplant sei, die Glasfaserleitungen bis zu den Häusern zu verlegen. Roder verwies auf die Vorteile der Datenautobahn ohne Anschlusskosten für die Bürger und empfahl den Wohnungsinhabern, dieses großzügige und einmalige Angebot zu nutzen.

Im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau regte der Bürgermeister an, Gehsteige, die dafür der Länge nach aufgeschnitten werden müssen, komplett mit einer neuen Feinschicht zu überziehen, um spätere Frostaufbrüche an den Schnittstellen zu vermeiden. Die Räte sahen diesen Vorschlag als äußerst sinnvoll an.
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