Teilnehmerinnen verzichten fünf Tage auf Essen und Genussmittel
Heilfasten für die "Hängematte"

Christa Schmid (links) und Gisela Ruder (rechts) überreichten den Erlös aus dem Heilfasten des Katholischen Frauenbund an Martina Schramm vom Verein "Hängematte", der für die Betreuung in der offenen Ganztagsschule an der Grundschule Oberbibrach zuständig ist. Bild: edo
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Vorbach
09.03.2016
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Oberbibrach. Beim Heilfasten steht nicht der Gewichtsverlust im Vordergrund. Dieser sei eher ein erfreulicher Nebeneffekt, erklärte Organisatorin Marga Kreutzer: "Während der fünftägigen Kur geht es in erster Linie darum, persönliche Laster abzubauen." Die ausschließlich weiblichen Teilnehmer am Heilfasten des Katholischen Frauenbunds bestätigten das: "Es stellt sich ein Gefühl ein, dass man seinem Körper etwas Gutes tut." Zudem verfeinere sich das Hautbild.

Fünf Tage gab es daher nur Brühe und jeweils eine kleine Scheibe Dinkelbrot. Das Mahl wurde beim täglichen Treffen im Gruppenraum des Frauenbunds eingenommen. Des Weiteren zählten Getränke, vor allem Apfelsaft und Kräutertee, zur täglichen Nahrung. "Viel Trinken ist ein wichtiger Bestandteil, weil dadurch Schadstoffe ausgeschwemmt werden", erläuterte Köchin Gisela Ruder.

Die meisten Teilnehmerinnen unterziehen sich bereits seit mehreren Jahren der vorösterlichen Entschlackung, und trotz der kargen Kost: Sie freuen sich jedes Jahr darauf. "Es gibt mir ein gutes Gefühl, zu sehen, dass ich die nötige Disziplin habe", sagte eine der Damen. Und am besten sei: "Richtiges Essen schmeckt danach wieder besonders gut."

Doch nicht nur die Frauen profitierten vom Verzicht. Das Geld, das sie für Genussmittel gespart hatten, kommt dem Verein "Hängematte" zugute, der für die Betreuung in der offenen Ganztagesschule an der Grundschule zuständig ist.
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