Vorbacher Kulturverein freut sich über ein Jahr mit großen Herausforderungen und attraktiven ...
Fast immer ein volles Haus

Der Vorbacher Kulturverein bewirtschaftet nunmehr im vierten Jahr den "Dorfwirt" im Gemeindezentrum. Mit einem neuen Pizzaofen will man der Nachfrage leichter Herr werden. Bild: wmi
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Vorbach
20.04.2016
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Ein neuer Pizzaofen musste her, aber wie diesen in die Küche des "Dorfwirts" transportieren? Mit Hilfe eines Laders und der Gemeindearbeiter schaffte es der Kulturverein schließlich, das Gerät über ein Gerüst ins Gemeindezentrum zu schaffen. Es war eine große Herausforderung, aber längst nicht die einzige Aktion im abgelaufenen Vereinsjahr.

"Unglaublich und fast nicht begreiflich ist für mich euer Engagement im 'Dorfwirt' und bei unseren Veranstaltungen", lobte Vorsitzender Gerd Retzer in der Jahreshauptversammlung das Durchhaltevermögen der Mitglieder. Der Vorbacher Kulturverein mit seinen aktuell 76 Mitgliedern bewirtschaftet mittlerweile im vierten Jahr den 'Dorfwirt'. Retzers besonderer Dank dafür galt allen Helfern und besonders Geschäftsführerin Irene Roder.

In fünf Vorstandssitzungen seien Anschaffungen, Ausflüge, Personalangelegenheiten und Veranstaltungen geplant worden, blickte der Vorsitzende zurück. Er erinnerte an das Mittsommernachtsfest mit original schwedischen Gerichten, das Bürgerfest - bei dem die Mitglieder 150 Klöße zum Mittagessen und Pizzen zubereiteten -, die mehrtägige Kirchweih im September und die Teilnahme an der 50-Jahr-Feier des FC.

Unterhaltsame Abende


Ein Vortrag von Dr. Eberhard Rau zum Thema "Selbstheilungskräfte" lockte viele Besucher an. Auch die Lichterbaum-Entzündung, die erstmals am ersten Advent festlich gefeiert wurde, sei ein "toller Erfolg" gewesen. "Die 'Freida-Musi' hat sich ganz schön entwickelt und ist mittlerweile in aller Munde", freute sich Retzer dann. "Wir haben fast immer ein volles Haus, immer wieder neue Musikanten und Überraschungsgäste und viele schöne unterhaltsame Abende."

Pizzen der große Renner


Beim Rosenmontagsball habe das 'Dorfwirt'-Team wieder die Verpflegung übernommen, berichtete der Vorsitzende. Dabei seien die Pizzen wieder der große Renner gewesen. "Der böhmische Abend vor knapp zwei Wochen mit der Stadtkapelle Eschenbach bescherte uns ein volles Haus und kann gerne mal wieder veranstaltet werden", dankte Retzer dem Ensemble für seinen Auftritt.

Bei schönem Wetter besuchten 32 Teilnehmer die Luisenburgfestspiele, 24 Mitglieder schauten sich eine Theateraufführung in Grafenwöhr an. Beim Vereinsausflug wurden das Tropenhaus "Klein Eden" in Tettau und die Confiserie in Lauenstein besichtigt, schloss der Vorsitzende seinen ausführlichen Bericht. Unter dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge diskutierten die Mitglieder die Öffnungszeiten des "Dorfwirts" und künftige Aktivitäten. (Im Blickpunkt)

Nicht nur Pizzaofen neuDer Kulturverein bewirtschaftet im vierten Jahr den "Dorfwirt" im Gemeindezentrum und organisiert dort immer wieder Veranstaltungen. Dafür braucht es die nötige Ausstattung. Und so schaffte der Verein einen neuen Pizzaofen an, der unter großem Aufwand in die Küche transportiert wurde. Werner Meier installierte einen Dunstabzug, Hans Groher besorgte eine Steinplatte, auf der die Pizzen gebacken werden. Zudem wurden eine Gefriertruhe, eine Kaffeemaschine sowie eine Vier-Rad-Mülltonne (660 Liter) angeschafft. (wmi)
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