Autozulieferer Novem: Bau des Bürogebäudes in Vorbach gestartet
Neubau statt Büro-Container

Knallgelbe Helme, gelbe Gummistiefel, Anzug und Krawatte: Bauherren und Gäste traten zum ersten Spatenstich für das neue Bürogebäude an: (von links) Novem-Werksleiter Michael Häckl, die Geschäftsführer Dr. Johannes Burtscher und Günter Brenner, stellvertretender Landrat Albert Nickl, Architekt Dietmar Stiefler, Bernhard Winter vom Bauunternehmen Kleusberg, Architekt Ulrich Seiler, Bürgermeister Werner Roder sowie Heide Bloch vom Bauunternehmen Bär. Bild: stg
Wirtschaft
Vorbach
22.10.2014
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Vier Millionen Euro investiert der Autozulieferer Novem an seinem Standort in Vorbach. Am Dienstagvormittag war erster Spatenstich für das neue Bürogebäude. Die Zeit der Container soll bald vorbei sein.

Die Firma Novem car interior design hat den Grundstein für den weiteren Ausbau des Großbetriebs gelegt: Nicht nur die beiden Geschäftsführer Dr. Johannes Burtscher und Günter Brenner griffen zum Spaten. Genauso beherzt packten stellvertretender Landrat Albert Nickl und der Vorbacher Bürgermeister Werner Roder an. Beide sind froh über diese Investition.

Der Wunsch nach einem Büro-Neubau ist schon alt. Bereits seit einigen Jahren wurde darüber diskutiert, aber die Entscheidung immer wieder verschoben. "Jetzt sind die Maschinen da, wir bauen wirklich", sagte Geschäftsführer Günter Brenner. Errichtet wird das dreigeschossige, rechteckige Gebäude auf einer Fläche südlich der Werkstraße, die bisher als Parkplatz genutzt wurde.

Das Gebäude mit einer Größe von 40 mal 17,5 Metern und einer Gesamtgeschoßfläche von 2070 Quadratmetern soll bereits im Frühjahr 2015 fertiggestellt sein. Errichtet wird der Komplex in sogenannter Modulbauweise. In dem Gebäude werden etwa 150 Mitarbeiter der Bereiche Zentraleinkauf und Projekt-Management einziehen. Bisher hatten sie ihre Arbeitsplätze in Miet-Containern. Diese können dann endlich alle entfernt werden.

Sowohl stellvertretender Landrat Albert Nickl als auch Bürgermeister Werner Roder werteten den Bau als wichtigen Meilenstein. "Das ist ein Bekenntnis zum Standort Vorbach", sagte Roder. Nickl hob hervor, dass aufgrund des vorbildlich zusammengestellten Bauantrags auch das Genehmigungsverfahren am Landratsamt in nur gut zwei Wochen erledigt werden konnte. Novem, so der stellvertretende Landrat, sei "ein Leuchtturm für die gesamte Region".
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