Konzert der Bergmannskapelle
Wackersdorf hält Erinnerung an Bergbau wach

Die Bergmannskapelle des Knappenvereins Wackersdorf gab am Freitag zum fünften Mal ein Konzert zum Gedächtnis an den früheren Kapellmeister Heinrich Korn. Bild: rid
Kultur
Wackersdorf
21.12.2015
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Die Kapelle hielt bei ihrem Konzert die Erinnerung an die Bergbautradition wach, aber auch an den früheren Kapellmeister.

Fünf Jahre Bergmannskapelle im Knappenverein Wackersdorf: 300 Gäste feierten am Freitagabend mit, als das Orchester in der Sporthalle ein Jubiläumskonzert gab. Die Freunde bayerisch-böhmischer Blasmusik hatten ihre Freude daran. Eine "Mettenschicht" in der Kirche läutete das Jubiläum ein. Ein neu geformtes Bläserquintett begleitete die Andacht in der Kirche musikalisch.

Nach dem Marsch zur Sporthalle servierte der Knappenverein nach alter Tradition Kesselfleisch, Pfälzer und Kraut. Die Erinnerung an die Zeit des Bergbaus wach zu halten, zählt Thomas Falter zu den Aufgaben des Knappenvereins. "Wir wollen, dass die Spuren auch für die nächsten Generationen sichtbar bleiben", so der Bürgermeister. Die mit jungen Leuten besetzte Bergmannskapelle leiste dazu einen wichtigen Beitrag. Auch der stellvertretende Landrat und Steinberger Altbürgermeister Jakob Scharf erinnerte an die Wurzeln der Bergbaugemeinden, die in den Museen, Lehrpfaden und Denkmälern erhalten geblieben seien.

Anfangs fand das Konzert zum Gedenken an den früheren Kapellmeister Heinrich Korn im ehemaligen BBI-Gemeinschaftshaus statt. Im vergangenen Jahr wählte der Veranstalter die Schulaula. Doch sie erwies sich als zu klein, so dass der Knappenverein diesmal in die Sporthalle wechselte. Unter der Leitung des Dirigenten Andreas Königsberger boten die Musiker ein unterhaltsames Programm mit bayerisch-böhmischer Blasmusik.
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