30-minütige Version der "Erben des Tertiär" vorgestellt - In den Rathäusern der VG zu haben
Einzigartiges Filmdokument in Kurzform

Bürgermeister Thomas Falter, Evi Geyer, Ludwig Suckert und Bürgermeister Harald Bemmerl (von links) stellten die Kurzversion des Films "Erben des Tertiär" vor. Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
21.02.2015
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Die Gemeinde hat auf die große Nachfrage reagiert und den Film "Erben des Tertiär" in einer 30-minütigen Kurzfassung herausgebracht. Die Bürgermeister Thomas Falter (Wackersdorf) und Harald Bemmerl (Steinberg am See) wollen das "einzigartige Zeitdokument" möglichst vielen Menschen zugänglich machen und bieten die DVD deshalb zum Preis von vier Euro an. Zu haben ist der Film in den Rathäusern der Verwaltungsgemeinschaft.

Der Wackersdorfer Ludwig Suckert hatte die Idee, Kameramann und Regisseur Michael Geyer vom Schwarzenfelder Produktionsstudio "SnapShot" setzte sie um. Der Film zeichnet die Geschichte des Braunkohlebergbaus in Wackersdorf und Steinberg am See nach. Interviews mit Zeitzeugen, historische Amateurfilmaufnahmen, Fotos und Spielszenen beschreiben die Ereignisse und die Entwicklung von der Entdeckung der Braunkohlevorkommen im Jahre 1800 bis zur Schließung der Bayerischen Braunkohleindustrie AG (BBI) im Jahre 1982. Ergänzt werden die Aufnahmen durch 3-D-Animationen, die einen Eindruck vom Aussehen der alten Ortschaft Wackersdorf vermitteln, die 1950 dem Braunkohleabbau weichen musste. Der Film zeigt auch, wie es nach der Schließung der BBI weiterging. Die Auseinandersetzung um die WAA und die spätere Ansiedlung des Innovationsparks nehmen einen breiten Raum ein. Durch Rekultivierung der ehemaligen Braunkohlegruben entstand ein Freizeit- und Erholungsgebiet mit dem Murner und dem Steinberger See sowie dem Brücklsee als touristische Magneten.

Für das Heimkino

Die 90-minütige Langversion will Initiator Ludwig Suckert auf Wunsch weiterhin öffentlich vorführen. Die Kurzfassung sei für das Heimkino, die Schulen und die Museen gedacht, so Bürgermeister Thomas Falter. Wegen der Förderkriterien dürfe die Gemeinde den 90-minütigen Beitrag nicht verkaufen. Deshalb habe sie bei der Firma "SnapShot" eine Kurzversion in Auftrag gegeben.

Der Bürgermeister bat um Verständnis, dass dabei so manches Interview dem Schnitt habe weichen müssen.
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