Bürgerinitiative gegen Nordumgehung bleibt erst einmal bestehen
Auflösung vorerst vom Tisch

Zweiter Vorsitzender Rudolf Urbanek hat von Problemen beim Grunderwerb für die Ostumgehung gehört. Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
21.10.2014
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Die Bürgerinitiative gegen die Nordumgehung bleibt vorerst bestehen, die Auflösung ist momentan kein Thema mehr. Offenbar sitzen die Zweifel zu tief.

Bei der Jahresversammlung am Sonntag im Feuerwehrgerätehaus lehnten die Mitglieder mit Mehrheit eine Auflösung ab. "Die Planungen zur Nordumgehung ruhen nur und sind nicht eingestellt", gab Vorsitzende Gertraud Kiss zu bedenken. Zweiter Vorsitzender Rudolf Urbanek hat von Problemen beim Grunderwerb für die Ostumgehung gehört. Auch die Stimmen aus der Versammlung signalisierten den Wunsch nach Fortsetzung der BI-Arbeit, "bis die Pläne für die Nordumgehung endgültig vom Tisch sind".

Verfahren ruht

Bürgermeister Thomas Falter verwies auf das Schreiben der Regierung der Oberpfalz vom November 2011, wonach die Nordumgehung "nicht planfeststellungsfähig" sei. Der Gemeinderat habe dann am 18. April 2012 den Antrag gestellt, das Planfeststellungsverfahren ruhen zu lassen, um zeitnah die Planungen für eine alternative Trasse zum Innovationspark voranzutreiben. Das Verfahren ruhe derzeit, die Entscheidung über eine Rücknahme obliege dem Gemeinderat.

Die Realisierung der Osttangente macht der Bürgermeister von folgenden Punkten abhängig: Die neue Variante müsse planungsrechtlich standhalten, dem Anwohnerschutz Rechnung tragen, zeitnah realisiert werden können und finanziell realisierbar sein.

Einer Machbarkeitsstudie für die Osttangente habe der Gemeinderat zugestimmt. Die Gemeinde überprüfe derzeit die Möglichkeiten des Grunderwerbs.
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