Gemeinderat will Jugendarbeit im Mehrgenerationenhaus neu aufstellen
Konzept für Jugendarbeit

Lokales
Wackersdorf
16.10.2014
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Das geplante Mehrgenerationenhaus soll auch ein Treffpunkt für junge Leute werden. Der Gemeinderat lässt deshalb ein Konzept ausarbeiten, wie die Jugendarbeit künftig aufgestellt sein soll.

Wer sich als Gemeinde die Familienfreundlichkeit auf die Fahnen schreibt, muss auch für die Jugend etwas tun. Da war sich der Gemeinderat am Mittwoch mit Bürgermeister Thomas Falter einig. Bislang fiel das ins Feld des Familienbeauftragten. Nun soll eine eigene Stelle für die Jugend geschaffen werden. Ob die mit einem "Profi", also einem Angestellten der Gemeinde besetzt werden soll oder von einem oder mehreren Ehrenamtlichen oder einem Jugendbeirat, ließ der Rat noch offen. Er gab zunächst ein Konzept in Auftrag, das die Möglichkeiten aufzeigen soll. Eines sei aber sicher, so Falter: Eine "pro-forma"-Besetzung nur des Titels wegen soll es nicht geben.

Gemeinsame Lösung

Bettina Lohbauer (CSU) brachte die Idee eines Jugendbeirats ins Spiel, Manfred Rittler (SPD) setzte sich dafür ein, zunächst die Bevölkerung um Bewerbungen zu bitten. Dem stimmte Alfred Jäger (FW) bei. Das eine schließe das andere nicht aus, ergänzte Falter. Das Konzept für die Jugendarbeit wird nun zusammen mit dem für das Mehrgenerationenhaus erarbeitet und dem Rat vorgelegt.

Das Gremium genehmigte eine ganze Reihe von Bauanträgen. Sie betrafen Vorhaben an der Andreas-Schuster Straße 9, an der Johann-Strauß-Straße, an der Johann-Seb.-Bach-Straße 19 und am Kirchsteig 19. Dei Entscheidungen fielen jeweils einstimmig.

Bürgermeister Thomas Falter teilte mit, dass derzeit 18 Flüchtlinge aus Syrien in der Gemeinde in zwei Häusern leben. Das Landratsamt habe die Gebäude angemietet. Er appellierte an die Wackersdorfer, die Asylbewerber zu unterstützen.

"Wilde" Ablagerung

Armin Vogel (FW) sprach ein leidiges Problem in der Gemeinde an: Die "wilde" Ablagerung von Grüngut. An mehreren Stellen, etwa am Tennisgelände, werde das Material in rauen Mengen abgelagert. "Da liegen einige Kubikmeter", so Vogel. Bürgermeister Thomas Falter verwies darauf, dass dies als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden könne. Deshalb rief er dazu auf, die "Missetäter" auch bei der Gemeinde zu melden. "Nur dann haben wir eine Handhabe", sagte der Bürgermeister.

Informationen über den Sachstand des Projekts "Seniorenpark Alberndorf" wollte Helmut Kraus (CSU). Er sei in Gesprächen mit der planenden Baufirma Steininger, sagte Bürgermeister Falter. Ein Vertreter der Firma werde in einer der nächsten öffentlichen Sitzungen dem Rat Rede und Antwort stehen. Dem Vernehmen nach geht in der geplanten Senioren-Wohnanlage nichts voran, weil nicht genügend Nachfrage besteht.
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