Heizmaterial aus der Region

Treffpunkt "Hackschnitzelbunker": Die Bürger testeten das Hackgut und ließen sich über die Funktionsweise des Kraftwerkes informieren. Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
15.09.2015
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Das Biomasseheizkraftwerk am Wasserturm gehört zum neuen Energieentwicklungskonzept der Gemeinde. Warum die Kommune dafür 815 000 Euro ausgegeben hat, erfuhren Bürger bei einem Ortstermin.

Das Biomasseheizkraftwerk versorgt das Freibad, den Kindergarten, eine Hausmeisterwohnung und die Kegelbahn mit Heizenergie. 815 000 Euro hat die Gemeinde in die Anlage investiert.

Der Hackschnitzelbunker war am Freitag Ausgangspunkt für die zweite Veranstaltung der Reihe "Mit dem Bürger unterwegs". Bürgermeister Thomas Falter und sein Mitarbeiter Armin Kellermann erläuterten den 50 Teilnehmern die Funktionsweise. Der Bunker hat ein Volumen von 895 Kubikmeter. Die Hackschnitzel liefern Landwirte aus der Umgebung. So kann Wertschöpfung in der Region gehalten werden.

Das Kraftwerk beheizt über ein 350 Meter langes Leitungsnetz kommunale Einrichtungen rund um den Wasserturm. Der Gemeinderat hatte sich von der Nachhaltigkeit der Hackschnitzel-Lösung überzeugen lassen .

Der Bürgermeister zeigte den Teilnehmern auch den Kindergarten "Regenbogen" mit angeschlossener Kinderkrippe. Mit den Krippen am Holzberg und in Heselbach hält die Gemeinde 48 Ganztagesplätze für unter Dreijährige bereit. "Diese teilen sich momentan 65 Kinder", so die Information des Bürgermeisters.
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