Interkommunal von Vorteil

Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Meldau und Altenschwand wird in interkommunaler Zusammenarbeit saniert. Die Bürgermeister Thomas Falter (Zweiter von rechts) und Albert Krieger (links) trafen sich vor Ort mit den Fachleuten. Bild: Götz
Lokales
Wackersdorf
26.05.2015
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Die Ortsdurchfahrt Meldau ist in einem schlechten Zustand, ebenso die Straße herauf nach Altenschwand. Gemeinsam wollen nun die Gemeinden die Ausschreibung angehen und die Trasse ausbauen. Interkommunal kommt es billiger.

(ggö) Bei einem Ortstermin trafen sich Bürgermeister Thomas Falter (Wackersdorf) und Albert Krieger (zweiter Bürgermeister von Bodenwöhr) genau am Schnittpunkt der Gemeindegrenze, um das geplante Projekt vorzustellen. Beide waren sich einig, dass aus der gemeinsamen Maßnahme für beide Seiten ein Vorteil entstehe und Kosten gespart werden könnten.

Überflutung Thema

"Zeitgleich mit der Sanierung wollen wir auch das Problem der Überflutungen bei Starkregen in den Griff bekommen", betonte Falter. Um dabei eine Lösung zu erreichen, sei eine gemeindeübergreifende Betrachtung der Wasser- und Oberflächensituation notwendig. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bodenwöhr nach Lösungsansätzen gesucht, um für beide Kommunen einen effektiven Überflutungsschutz erreichen zu können.

Die Arbeiten sollen im Juli mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt von Meldau ab der B85 bis Ortsende beginnen. Mit der Straßensanierung wird ein Pilotprojekt in Form eines Breitband-Ausbaus in ganz Meldau und Mappenberg umgesetzt. 100 Mbit Bandbreite je Haushalt sind das Ziel. Mappenberg wird dazu an Gas angeschlossen. Bis Ende des Jahres soll dies realisiert sein. Ab Frühjahr 2016 ist dann die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße nach Altenschwand in Kooperation mit Bodenwöhr geplant. Die Straße wird auf eine Breite von 4,50 Meter ausgebaut, teilweise die Oberfläche verstärkt. Sie muss während der Baumaßnahme voraussichtlich für vier Monate gesperrt werden.

Die gesamte Investition umfasst knapp eine Million Euro und wird von der Regierung der Oberpfalz mit rund 60 Prozent gefördert.
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