Junge Union besichtigt das Hackschnitzel-Heizkraftwerk - Gemeinde investiert 815 000 Euro
Energie aus Biomasse für Einrichtungen

Die Mitglieder der Jungen Union informierten sich über das Biomasseheizkraftwerk. Bürgermeister Thomas Falter (rechts) hieß den CSU-Nachwuchs JU-Kreisvorsitzende Bettina Lohbauer (links) am Bunker willkommen. Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
24.02.2015
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Das Biomasseheizkraftwerk am Wasserturm ist das erste Projekt im neuen Energieentwicklungskonzept der Gemeinde. Es versorgt das Freibad, den Kindergarten, eine Hausmeisterwohnung und die Kegelbahn mit Heizenergie. Am Sonntag informierten sich die Mitglieder des Arbeitskreises "Politik vor Ort" der Jungen Union über die Funktionsweise des 815 000 Euro teuren Kraftwerks.

Bürgermeister Thomas Falter und der Gemeindeangestellte Armin Kellermann erwarteten die JU-Delegation am Bunker, der 895 Kubikmeter Hackschnitzel fasst. Das Hackgut liefern Landwirte aus der Region. Das Kraftwerk beheizt über ein 350 Meter langes Leitungsnetz kommunale Einrichtungen rund um den Wasserturm.

Das Institut für Energietechnik hatte für den Gemeinderat verschiedene Varianten durchgerechnet und empfahl ihm ein Biomasseheizkraftwerk, obwohl dies von den Anschaffungskosten her die teuerste Lösung war. Der Gemeinderat ließ sich aber von der Nachhaltigkeit der Hackschnitzel-Lösung überzeugen. Bei einem Ausfall der Anlage und zur Abdeckung des Spitzenbedarfs lässt sich ein Gaskraftwerk zuschalten.
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