Kindergarten "Regenbogen" bekommt wegen reger Nachfrage mehr Platz - Gemeinde verzichtet auf ...
Neue Räume für Krippengruppe

Bauleiter Alois Schießl (von links), FW-Fraktionssprecher Gerhard Eilers, SPD-Fraktionssprecher Manfred Rittler, Bürgermeister Thomas Falter, Architekt Harald Haneder, Kindergartenleiterin Monika Stehr, sowie die Bürgermeister-Stellvertreter Günther Pronath und Thomas Neidl nahmen mit vier Kindern die Spaten in die Hand und gaben den symbolischen Startschuss für den neuen Anbau. Bild: Hösamer
Lokales
Wackersdorf
09.06.2015
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Der Kindergarten "Regenbogen" am Wasserturm wird wieder viergruppig. Dazu zieht die Krippe in einen Neubau, der gerade unter Federführung des Architekturbüros Haneder und Kraus entsteht. Bürgermeister Thomas Falter gab am Dienstag mit Gemeinderatskollegen, Bauleiter Alois Schießl (Baufirma Schegerer), der Kindergartenleiterin Monika Stehr und einigen Kindern den symbolischen Startschuss für das rund 510.000 Euro teure Projekt.

Die Gemeinde stemmt die Summe ohne Zuschüsse. Sonst hätte nach den Vorschriften der übergeordneten Behörden der großzügige Turnraum verkleinert werden müssen, ehe es zusätzlichen Platz für eine Gruppe gibt. Das sehen die Raumprogramme so vor. Den erst vor wenigen Jahren komplett sanierten Turnsaal kappen wollte der Gemeinderat nicht, ebenso sei für das Gremium eine Containerlösung nicht in Frage gekommen, sagte Bürgermeister Falter. Also entschied sich die Gemeinde, auf Zuschüsse zu verzichten, was bei der finanziellen Lage Wackersdorfs kein allzu großes Problem war.

Bis November fertig

Begonnen haben die Arbeiten bereits im Mai, im Juli soll der Dachstuhl auf den neuen Anbau und schon im November soll alles fertig sein. Der Spiel-Garten wird neu angelegt, außerdem wird die Feuerwehr-Zufahrt neu geregelt. In der Übergangszeit ab September werde eine Notgruppe gebildet, sagte Kindergartenleiterin Monika Stehr. Die Betreuungseinrichtung wird nach Abschluss der Arbeiten über vier Kindergarten- und zwei Krippengruppen verfügen. Momentan sind im "Regenbogen" 24 Krippenplätze vorhanden, die mit 33 Kindern belegt sind. "Wir hoffen, dass wir nun am endgültigen Stand angekommen sind", sagte Falter. Der Bedarf der kommenden fünf Jahre sei auf jeden Fall abgedeckt.

Bestens versorgt

Mit 48 Krippenplätzen biete die Gemeinde deutlich mehr als vergleichbare Orte. Die Nachfrage sei momentan stark. "Was in fünf Jahren ist, kann heut noch niemand sagen," so Falter. Die Grundfläche des Anbaus zur Seite des Fußballplatzes hin beträgt rund 140 Quadratmeter. Das Dach wird sich als Walmdach an den bestehenden Bau anschließen. "Der Anbau wird kaum auffallen," sagte Planer Matthias Striessl. Das Gebäude werde "relativ schlicht". Das war dem Gemeinderat auch ein Anliegen. Erste Planungen hatten Kostenschätzungen von rund 900 000 Euro ergeben. Dann wurde der Bau auf das Notwendige reduziert.
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