Kontakt zu Bürgern wichtig

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Wackersdorf (von links): Günther Pronath, Alois Zinke, Sonja Grünheit, Gerhard Teubner, Wolfgang Bösl, Gastredner MdL Franz Schindler und Annemarie Zinke. Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
24.11.2014
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Die Aktivitäten erstrecken sich nicht nur auf die Kommunalpolitik. Auch der soziale Sektor findet bei den Mitgliedern Berücksichtigung. An der Spitze setzt die SPD auf Kontinuität.

Wolfgang Bösl steht weiter an der Spitze des SPD-Ortsvereins Wackersdorf mit aktuell 63 Mitgliedern. Bei der Hauptversammlung am Donnerstag im Schwimmbad-Café bestätigten die Teilnehmer nicht nur den Vorsitzenden, sondern auch seine Stellvertreter im Amt.

"Die SPD ist im Ort politisch und gesellschaftlich präsent", machte der Vorsitzende deutlich. Mit sechs Mitgliedern im Gemeinderat stelle die Partei eine starke Fraktion. Den Erlös aus dem Fahrradbasar von 250 Euro spendete der Ortsverband im Rahmen der Typisierungsaktion für den an Blutkrebs erkrankten Lennard. Am Valentinstag besuchte der Vorsitzende mit den Urban-Brüdern die Bewohner des Seniorenheims. Sehr gut angenommen habe die Bevölkerung das Angebot der Ortsbegehungen. "Diese Aktion werden wir fortsetzen", kündigte Wolfgang Bösl an.

SPD-Bezirksvorsitzender Franz Schindler kritisierte die neuen Abstandsregelungen bei der Windkraft und ist überzeugt: "Damit kommt sie wohl zum Erliegen". Wenn Deutschland Industrienation bleiben wolle, brauche es die Stromtrassen". Mit "Solar alleine" werde es nicht gehen, so Schindler. Das Thema "Asyl" sieht der Landtagsabgeordnete nicht nur unter humanitären, sondern auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Er ist der Meinung: "Aus ökonomischen Gründen brauchen wir Zuwanderung". Nach den politischen Asylbewerbern erwartet Franz Schindler als nächstes die "Klimaflüchtlinge".

Unter dem Thema "Industrie 4.0" befasst sich die SPD derzeit mit der vierten Stufe der Digitalisierung, "die", so Schindler, "die Arbeitswelt weiter revolutionieren wird". Die SPD müsse bei den Veränderungen in der Kommunikation darauf achten, mahnte der Bezirksvorsitzende, "dass die sozialen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte nicht auf dem Altar der neuen Technologien geopfert werden". Die SPD sei nicht nur 150 Jahre alt, "sondern stets auch am Puls der Zeit".

Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins: Vorsitzender Wolfgang Bösl, stellvertretende Vorsitzende Sonja Grünheit, Günther Pronath und Annemarie Zinke, Kassier Alois Zinke, Schriftführerin Sonja Grünheit, Orga-Leiter Gerhard Teubner.
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