Mischwald statt Kiefern

Zur Verkehrssicherung und der Verbesserung des Baumbestandes werden entlang der Industriestraße zwischen Kartbahn und Großparkplatz gefährdete Nadelbäume gefällt. Bei einem Ortstermin erläuterten Revierförster Dieter Ernst, Bürgermeister Thomas Falter, Forstdirektor Alwin Kleber und Bauhofleiter Hans Spandl das Vorhaben. Bild: Götz
Lokales
Wackersdorf
02.10.2014
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Immer wieder mussten in den vergangenen Jahren umgestürzte Bäume an der Industriestraße entfernt werden. Jetzt will das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf die Verkehrssicherheit grundsätzlich verbessern.

(ggö) Dies geschehe in den kommenden Wochen in sorgfältiger Absprache mit der Gemeinde, sagte Bürgermeister Thomas Falter bei einem Pressetermin am Montag. Auf dem Abschnitt zwischen Kartbahn und Großparkplatz am Murner See werden in einer Tiefe bis zu 20 Meter zur Straße, Radweg und Stromtrasse die teilweise sehr in Schieflage geratenen, instabilen Kiefern und Fichten beseitigt, um die Gefahr für Verkehrsteilnehmer grundsätzlich zu bannen.

Die Bäume neben der Straße wurden seit 2008 mehrmals durch Sturm und Schnee erheblich geschädigt. Risse im Boden im Wurzelbereich sind ein Alarmzeichen dafür, dass die Bäume nicht mehr sicher stehen. Mit der Entnahme einzelner Bäume sei das Problem nicht zu lösen, so Kleber.

"Wir wollen keine Mondlandschaft danach", waren sich Forstdirektor Alwin Kleber und Bürgermeister Thomas Falter bei dem Ortstermin einig. Soweit es die Witterung zulässt, werden noch in diesem Jahr Laubbäume auf der ehemaligen Rekultivierungsfläche angepflanzt. Zwischenzeitlich sei der einst aufgefüllte Boden für mehr Vielfalt und nachhaltige Begrünung geeignet. Die Forstleute hoffen, dass sich dann auf natürlichem Wege in den kommenden Jahren aus dem Kiefern- und Fichtenbestand ein stabiler Mischwald bildet. "Eine Win- win-Situation für alle Seiten", betonte Kleber.
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