Möglichkeiten bei der Jahreshauptversammlung des Kneippvereins aufgezeigt - Intensiv erforscht
Heilpilze bei schweren Krankheiten

Dr. Andreas Kappl erläuterte die Wirkungsweise der Vitalpilze. Bild: hfz
Lokales
Wackersdorf
20.02.2015
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"Ganzheitliche Naturheil-Therapie mit Vitalpilzen und anderen Heilverfahren" lautete das Thema bei der Jahreshauptversammlung des Kneippvereins. Vorsitzender Manfred Rittler begrüßte dazu Dr. Andreas Kappl.

Die mykomolekulare Therapie gebe es bereits seit mehreren tausend Jahren, so der Referent. Bereits Hildegard von Bingen habe mit Pilzen praktiziert. Die intensiv erforschten Heilpilze stammten aus Asien. Doch gebe es auch einheimische Vitalpilze. Die Grundstruktur der Pilze bilde ein Chitingerüst, in dem die Wirkstoffe eingebettet seien. Durch Extraktion mit Heißwasser oder Erhitzen breche dieses auf und die Wirkstoffe könnten genutzt werden. Manchmal reiche der Einsatz des Pilzes allein schon aus, um eine Krankheit zu heilen, aber er werde auch begleitend zur Schulmedizin eingesetzt.

Der "Agaricus Blazei" gleiche das Immunsystem aus und werde deshalb in der Antikrebstherapie zur Reduktion der Nebenwirkung von Chemo- und Strahlentherapie eingesetzt, berichtete Dr. Kappl. "Cordycops sinensis" und "Hericium erinaceus" würden bei Demenzerkrankungen zur Anwendung kommen. Der Igelstachelbart sei gut bei Prüfungen und Schlafstörungen. "Corprinus Comates" wirke regulierend auf den Blutzuckerspiegel eines Typ-2-Diabetikers.

"Mai take" finde Anwendung in der Tumorbehandlung bei Blasen- und Prostatakrebs. Im weiteren Verlauf wurden noch andere Pilze und Naturheilverfahren vorgestellt. Dr. Kappl bot eine weiteres Referat darüber für den Herbst an.
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