Neue Wurzeln

Dekan Hans Amann (rechts) führte Pfarrer Christoph Melzl offiziell in sein Amt ein. Bilder: rid(2)
Lokales
Wackersdorf
14.10.2014
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Obwohl er erst wenige Wochen hier sei, fühle er sich in Wackersdorf bereits wie "dahoam", versicherte Pfarrer Christoph Melzl den Gläubigen am Sonntag in der Kirche St. Stephanus. Nicht nur Dekan Hans Amann gab Melzl bei der Amtseinführung die besten Wünsche mit.

An der Zeremonie zur Installation des neuen Geistlichen im voll besetzten Gotteshaus nahmen zahlreiche Mitbrüder sowie Vereins- und Fahnenabordnungen teil. Sogar aus der österreichischen Partnergemeinde Alberndorf war eine Delegation mit den ehemaligen Bürgermeistern Josef Moser und Josef Schienagl an der Spitze angereist. Sie überreichten dem Nachfolger von Pfarrer Hubert Barthel, der nach Windischeschenbach wechselte, ein Geschenk. Mit einem Präsent begrüßte auch Bürgermeister Thomas Falter den Christoph Melzl.

Das Bäumchen sollte das Verhältnis von Pfarrer und Gläubigen symbolisieren. "Ich hoffe, dass Sie sehr schnell mit der Pfarrgemeinde verwurzeln", so der Wunsch des Bürgermeisters. Kirchenpflegerin Anneliese Buttler und Pfarrgemeinderatssprecher Gerd Reimer begrüßten den neuen Hausherren vor der Kirchenpforte.

Der Geistliche öffnete symbolisch die Kirchentür und betrat in Begleitung zahlreicher Konzelebranten und Ministranten das Gotteshaus. Dekan Hans Amann führte den neuen Pfarrer offiziell in sein Amt ein und begleitete ihn vom Ambo zum Altar und anschließend zum Taufbecken, um damit die wesentlichen Aufgaben eines Pfarrers zu verdeutlichen: Verkündigung der Heiligen Schrift, Feier der Eucharistie und die Spende der Taufe. Der Dekan bereitete seinen Mitbruder auf eine Fülle von Aufgaben vor: Dienste in der Pfarrei, Nachbarschaftshilfe, Krankensalbung, Hilfe für Flüchtlinge und Notleidende, Betreuung der kirchlichen Verbände und Schaffung von Seelsorgestrukturen. "Ich bin mir sich, dass Pfarrer Melzl diese Dienste mit Freude verrichten wird", zeigte sich Hans Amann überzeugt. Der Seelsorger bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei allen, "die zum Gelingen beigetragen haben". Sein besonderes Kompliment galt den Mitgliedern des Kirchenchores: "Ihr habt mich wieder einmal schwer beeindruckt". Beim anschließenden Stehempfang im Pfarrheim hatten die Gläubigen ausreichend Gelegenheit, mit ihrem neuen Pfarrer Kontakt aufzunehmen und ins Gespräch zu kommen.
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