Neuen Marktplatz im Blick

Arbeiten seit den Kommunalwahlen Hand in Hand: Steinbergs Bürgermeister Harald Bemmerl (links) und sein Wackersdorfer Kollege Thomas Falter (rechts). Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
19.12.2014
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Mit Amtsleiter Josef Hottner und Wasserwart Josef Dobler verlassen zwei altgediente Mitarbeiter das Rathaus. Den Dank an sie verband der Gemeinderat in der Abschlusssitzung mit einem Blick auf anstehende Großprojekte.

Die beiden Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf-Steinberg am See verstehen sich gut. "Die Parteizugehörigkeit hat da noch nie eine Rolle gespielt", versicherte Wackersdorfs Bürgermeister Thomas Falter (CSU) bei der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderats am Mittwoch im Sitzungssaal der Feuerwache.

Thomas Falter ließ seinen Steinberger Kollegen neben sich Platz nehmen und ein Grußwort sprechen. Harald Bemmerl (SPD) arbeitete die Schnittmengen der beiden Gemeinden heraus und nannte den Sport, die Kultur, den Tourismus und die Musik. Unterschiede gebe es in der Struktur. Steinberg am See sei eine "äußerst attraktive Wohngemeinde", Wackersdorf dagegen "ein sehr erfolgreicher Industriestandort".

Bürgermeister Thomas Falter verglich seine Gemeinde mit "einem modernen, leistungsfähigen Regionalzug, der auf stabilen und sicheren Gleisen in die Zukunft fährt und dabei alle Bürger mitnimmt". Die Fraktionssprecher lobten in ihrem Rückblick die harmonische Zusammenarbeit im Gemeinderat. CSU-Sprecher Helmut Kraus sprach die Flüchtlingsproblematik an und stellte seiner Gemeinde bei der Betreuung der Asylbewerber ein sehr gutes Zeugnis aus. Ein Helferkreis gebe sich alle Mühe, die neuen Gemeindebürger zu integrieren.

Der Sprecher der "Freien Wähler", Alfred Jäger, umriss die Ziele für 2015: Gestaltung des Marktplatzes, Planung einer Ortsumgehung von Rauberweiherhaus und Anschluss an das Industriegebiet. SPD-Fraktionssprecher Manfred Rittler bedankte sich beim langjährigen Amtsleiter Josef Hottner und bei Wasserwart Georg Dobler, die beide in Pension gehen. Hottner war vier Jahrzehnte im Rathaus beschäftigt und erinnerte daran, "dass Wackersdorf auch schon vor 40 Jahren eine reiche Gemeinde war".
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