Rauberweiherhauser Aktive bestätigen Mario Borowski und Hubert Baumer als Kommandanten
Feuerwehr will endlich ans Netz

Mario Borowski (Mitte) und Hubert Baumer (Zweiter von rechts) bleiben die Kommandanten der FFW Rauberweiherhaus. Mit im Bild Bürgermeister Thomas Falter, Vorsitzender Ludwig Obendorfer (von links), Kreisbrandmeister Heiner Seltl (Dritter von rechts) und der Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Wackersdorf, Josef Kehl (rechts). Bild: rid
Lokales
Wackersdorf
12.11.2014
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Die einstimmige Wiederwahl bedeutete für die beiden Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Rauberweiherhaus, Mario Borowski und Hubert Baumer, einen eindrucksvollen Vertrauensbeweis. Dennoch kämpft die Wehr mit einigen Problemen.

Bei der Hauptversammlung des 136 Mitglieder starken Vereins am Samstag im Feuerwehrhaus waren die 33 Aktiven, darunter elf Frauen, zur Wahl ihrer Führungsspitze für die nächsten sechs Jahre aufgerufen. Für Mario Borowski ist es die zweite Amtsperiode als erster Kommandant. Er wies auf die personellen Probleme hin und machte Bürgermeister Thomas Falter darauf aufmerksam: "Wir sind während der Woche von 8 bis 18 Uhr nicht mehr einsatzbereit". Der Grund: Die Aktiven arbeiten meistens auswärts und sind tagsüber nicht zu erreichen. Der Kommandant verspricht sich Besserung durch die Umstellung auf Digitaltechnik. "Unsere alten Meldeempfänger funktionieren teilweise nicht mehr, weil die Ersatzteile fehlen", klagte Borowski.

Er kündigte personelle Veränderungen an. Der bisherige Gerätewart Konrad Weinfurtner wird zusammen mit Klaus Wilhelm neuer Sportbeauftragter, dafür werden Martin und Philipp Baumer die Aufgaben des Gerätewartes übernehmen. Für die Nachwuchsarbeit konnte der Kommandant Lena Grabinger gewinnen.

An Bürgermeister Thomas Falter richtete der Kommandant den Appell, "sich endlich für einen Internetanschluss im Gerätehaus einzusetzen". Seine Anfragen bei der Gemeinde seien bislang mit "fadenscheinigen Argumenten abgeschmettert" worden. Die Freiwillige Feuerwehr Rauberweiherhaus spiele im Sicherheitskonzept der Gemeinde wegen der Nähe zum Ferien- und Industriegebiet "eine wichtige Rolle", betonte der Bürgermeister, weshalb ihm die Anliegen der Führung schon wichtig seien. Vorsitzender Ludwig Obendorfer will "einen Generationenwechsel einleiten" und kündigte für Ende des Jahres eine erweiterte Vorstandssitzung "zur Neuausrichtung des künftigen Vorstands" an. Er will den Nachwuchs, der momentan aus fünf Jugendlichen besteht, stärker einbinden.
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